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NWZonline.de Sport Handball

Nur zwei Siege vom Final Four entfernt

03.11.2017

Oldenburg Auf keinen Fall überstrapazieren wollen die Handballerinnen des VfL Oldenburg ihr Losglück im DHB-Pokal. „Wir müssen gleich in den ersten zehn Minuten zeigen, wer der Erstligist ist. Damit der Gegner erst gar nicht denkt, er könnte gegen uns etwas reißen“, sagt Trainer Niels Bötel vor der Achtelfinal-Partie an diesem Sonntag (16 Uhr) beim ambitionierten Zweitligisten HSG Hannover-Badenstedt.

Was Bötel nicht sagt, aber natürlich auch weiß: Den VfL-Frauen fehlen lediglich noch zwei Siege im nationalen Pokalwettbewerb, um sich erneut die Teilnahme am Endturnier Final Four zu sichern. Die Oldenburgerinnen hatten den Sprung zuletzt im Mai 2015 geschafft. In Hamburg wurde zunächst im Halbfinale der Top-Favorit Thüringer HC ausgeschaltet. Im Finale unterlag das VfL-Team dann denkbar knapp dem Nordrivalen Buxtehuder SV und verpasste so den vierten Pokaltriumph nach 1981, 2009 und 2012. „Ich weiß auch um die ruhmreiche Pokal-Vergangenheit des VfL, aber daran jetzt zu denken, ist mir einfach noch zu weit weg“, richtet Coach Bötel seine ganze Konzentration vorerst auf die Achtelfinal-Begegnung am Sonntag in Hannover.

Die Gastgeberinnen stehen in der 15 Teams umfassenden 2. Bundesliga mit 6:8-Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Die junge Mannschaft von Trainer Roland Friebe kann – je nach Spielsituation – sehr variabel verteidigen und verfügt in Jana Pollmer über eine überragende Werferin. Die 27-jährige Spielmacherin rangiert nach sieben Partien mit 53 Treffern (davon 19 Siebenmeter) auf Platz zwei der Torjägerliste. Umso wichtiger ist es für Bötel, am Sonntag „mit der vollen Kapelle“ antreten zu können.

Jane Martens und Jennifer Winter plagen sich aktuell mit einer Erkältung herum. Angie Geschke kehrte vom Nationalteam mit einer leichten Oberschenkel-Blessur zurück, und Julia Wenzl nahm nach ihrer Knieverletzung erst am Donnerstag wieder das Training auf. „Das alles hat unsere Vorbereitung natürlich etwas erschwert“, so der VfL-Trainer.

Dafür dürfte seine Torfrau Madita Kohorst hochmotiviert ins Pokalspiel gehen. Die 21-Jährige wurde vom Bundestrainer Michael Biegler wie Teamkollegin Geschke in den vorläufigen 28er-Kader für die WM im eigenen Land (1. bis 17. Dezember) nominiert.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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