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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen testen für Pokalturnier

11.05.2018

Oldenburg Die einen prüfen, die anderen testen. Das Handball-Wochenende steht beim VfL Oldenburg im Zeichen wichtiger Entscheidungen. „Ja, es ist eine ganze Menge los“, sagt Niels Bötel. Der Chefcoach des Bundesliga-Neunten steht an diesem Freitag und Samstag selbst unter Beobachtung, bevor der 32-Jährige mit seinem Team am Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) im vorletzten Saison-Heimspiel auf die TuS Metzingen trifft. Dann allerdings wohl mit einer A-Trainer-Lizenz in der Tasche.

Nach Buxtehude

Stefan Eickelmann bleibt im Geschäft. Der Marketingleiter des VfL Oldenburg, dessen Abgang beim Handball-Bundesligisten seit geraumer Zeit feststand, wechselt zum Liga-Konkurrenten Buxtehuder SV. Eickelmann (37), der mehr als sechs Jahre bei den Oldenburgerinnen für das Sponsoring verantwortlich zeichnete, wird in Buxtehude in gleicher Funktion tätig werden. Als Nachfolger für ihn hatte der VfL bereits vor einigen Wochen Christoph Richter (26) vom Männer-Zweitligisten Dessau-Rosslauer HV vorgestellt.

Bötel absolviert in der Sportschule Kaiserau seine letzten beiden Lehrgangseinheiten. Die schriftliche Prüfung, die Hausarbeit, ist längst bestanden. Jetzt muss der frühere Zweitligaspieler die Prüfungskommission im praktischen und mündlichen Teil noch von seiner Befähigung als A-Lizenzinhaber überzeugen. „Ich denke, das wird schon klappen“, gibt sich Bötel sichtlich gelassen.

Beim VfL jedenfalls drücken sie ihrem Chefcoach die Daumen. Die Statuten der Bundesliga verlangen einen A-Lizenzinhaber auf der Trainerbank. Diesen Part hatte zu Saisonbeginn noch Henning Sohl bekleidet. Nach seinem Rückzug fungiert nun das VfL-Urgestein Maike Balthazar mit der benötigten Lizenz als Co-Trainerin. Am Sonntag zum Metzingen-Spiel sollte der VfL auch diese Baustelle schließen dürfen.

Immerhin gibt es ja noch genug zu tun. Denn schon eine Woche später steht für die VfL-Frauen die Teilnahme am Final Four um den Pokal auf dem Programm. „Man kann es gar nicht beschreiben, das Gefühl, dabei zu sein. Das ist ein Saisonhöhepunkt, wo man richtig etwas reißen kann“, sagt Cara Hartstock mit Blick auf den 19./20. Mai in Stuttgart. Die Kreisläuferin weiß, wovon sie spricht. Sie war selbst dabei, als die Oldenburgerinnen bei ihrer bislang letzten Teilnahme 2015 in Hamburg dem Buxtehuder SV im Pokalfinale nur hauchdünn mit 28:30 unterlagen.

Vor der Kür kommt allerdings erst noch die Pflichtaufgabe gegen Metzingen. Der Gegner, der in der Liga noch einen Europapokal-Startplatz erreichen kann, ist ebenfalls für Stuttgart qualifiziert. Während Oldenburg im Halbfinale auf Bad Wildungen trifft, kämpfen die „Tussies“ gegen die SG Bietigheim um den Einzug ins Endspiel. Im Finale könnte es zum Wiedersehen kommen.

Diese mögliche Konstellation dürften beide Trainer im Hinterkopf haben. Bötel jedenfalls sieht die Partie schon als Vorbereitung auf die Pokal-Endrunde. „Metzingen ist durchgängig stark besetzt. Wir müssen mit unseren Kräften haushalten. Deswegen werde ich einigen Spielerinnen Pausen einräumen, andere sollen dafür auch mit Blick auf den Pokal mehr Last übernehmen“, sagt Bötel.

Außer Hartstock waren zuletzt auch Angie Geschke, Kim Birke und Julia Wenzl, die nahezu durchspielen mussten, schwer gefordert. Für Spielmacherin Malene Staal galt das nicht. Die Norwegerin laborierte an einer Fußverletzung. Für sie ist das Metzingen-Spiel ein Härtetest. Hält der Fuß durch, hat der von Verletzungspech geplagte VfL wieder eine Option mehr.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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