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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen trumpfen im DHB-Pokal in Leipzig auf

09.10.2017

Oldenburg Pflichtsieg eingefahren, Selbstvertrauen getankt: Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihre Favoritenrolle im DHB-Pokal souverän ausgespielt. Der Bundesligist gewann sein Zweitrundenspiel beim Drittligisten HC Leipzig am Sonntag in der Höhe verdient mit 35:22 (18:8) und zog ins Achtelfinale ein.

Die Mannschaft von VfL-Trainer Niels Bötel war vor etwas mehr als 300 Zuschauern gut in die Partie in der Halle an der Brüderstraße gestartet. Mit 4:0 führten die Oldenburgerinnen bereits, als sie den Gastgeberinnen nach 8:42 Minuten überhaupt den ersten Treffer zugestanden.

Starker Auftritt von Spur Petersen

HC Leipzig Kreitczick, H. Keller - Uhlmann 3, Hurst 2, Matthey 1, F. Keller, Kerestely 7, Theilig 4, Plate 3, Schierbock 1, Guderian, Greschner 1, Kretzschmar, Röpcke. VfL Oldenburg Kohorst (1. HZ), Renner (2. HZ) - Fragge 2, Schilling, Birke 2, Dalinger, Wenzl 4/2, Spur Petersen 8, Martens 6, Behrend 1, Geschke 3/2, Hartstock 2, Roller, Staal 2, Winter 5. Zeitstrafen 6:8 Minuten. Siebenmeter 3/0 – 4/4.

„Zu diesem Zeitpunkt hätten wir auch mit 7:0 führen können“, meinte Bötel später, hatte sein Team doch in der Anfangsphase etliche freie Würfe „liegen gelassen“. Leipzig kam so beim 5:7 (17. Minute) noch einmal kurz auf, danach jedoch zogen die Gäste schnell über die Stationen 10:5 (19.) und 15:6 (24.) auf zehn Tore (18:8/Halbzeit) davon – der restliche Spielverlauf war somit vorgezeichnet.

Der VfL-Coach nutzte die Überlegenheit seines Teams, seinen Stammspielerinnen schon früh immer wieder Pausen einzuräumen und verschiedene Abwehrformationen einzuüben. „Jede Spielerin kam so auf eine Einsatzzeit von mindestens 15 Minuten“, erläuterte Bötel, der in Leipzig allerdings auch zwei Schrecksekunden überstehen musste.

Zunächst hatte Spielführerin Kim Birke einen Schlag auf die Hand erhalten, später hielt sich Angie Geschke nach einer unglücklichen Aktion einer Gegnerin erst das Sprunggelenk, dann das Knie. Vorsichtshalber verzichtete Bötel auf die beiden Stammkräfte, hofft aber, dass sie bis zum Wochenende wieder fit sind.

An diesem Samstag gastiert um 19.30 Uhr der TV Nellingen in der kleinen EWE-Arena, eine Woche später reist der VfL zum Aufsteiger HSG Bensheim/Auerbach.

Die achtmalige Torschützin Simone Spur Petersen, Jennifer Winter (5), Jane Martens (6) und Lisa-Marie Fragge (2) nutzten im weiteren Verlauf der einseitigen Partie ihre Spielanteile und tankten so fleißig Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga. Und auch die Nachwuchsspielerinnen Kim Schilling und Pia Dalinger durften auf ihren angestammten Positionen wertvolle Spielzeit sammeln.

Für Ex-Erstligist Leipzig erzielte Beatrix Kerestely die meisten Treffer (7). Die ansonsten durchaus torgefährliche Tochter von Kult-Handballer Stefan Kretzschmar, Lucie-Marie, blieb im HCL-Trikot ohne Erfolgserlebnis.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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