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NWZonline.de Sport Handball

VfL treibt Kaderpuzzle voran

14.02.2018

Oldenburg Zwei Spielerinnen bleiben, zwei gehen – und das Trainerduo hat nun auch offiziell seinen Vertrag verlängert: Handball-Bundesligist VfL Oldenburg treibt seine Kaderplanungen so intensiv wie frühzeitig voran, um Sicherheit für die kommende Saison zu haben und auf Abgänge reagieren zu können.

So wie den von Julia Wenzl. Die 28-Jährige hat dem Verein mitgeteilt, dass sie im Sommer ihre Laufbahn beenden will. Wenzl, die seit 2007 quasi zum grün-weißen Handball-Inventar gehört, zählt zu den absoluten Leistungsträgerinnen im Rückraum und ist nach vielen Verletzungen in dieser Saison nicht aus der ersten Sieben wegzudenken.

„Wir hätten sie gern für ein bis zwei weitere Jahre dabei gehabt. Aber wir haben ihre Entscheidung zu akzeptieren“, sagt VfL-Geschäftsführer Peter Görgen. Nach seinem Befinden höre die Rechtshänderin zu früh auf. Nachdem bereits die norwegische Spielmacherin Malene Staal ihren Abgang im Sommer verkündet hat, muss der VfL im Rückraum nun eine gewaltige Lücke schließen.

Ebenfalls nach der Saison mit dem Handballspielen aufhören wird Jennifer Winter. Die 29-jährige Rechtsaußen wechselte vor der Spielzeit zum VfL zurück, bekam aber hinter Jenny Behrendt nur wenige Einsatzminuten.

Da kommt dem VfL gerade recht, dass in Julia Renner und Ann-Kristin Roller zwei Spielerinnen ihren Vertrag um zwei Jahre verlängert haben. Dass die 30-jährige Renner weiter im Tor steht, ist nach dem feststehenden Abgang von Madita Kohorst im Sommer (zur TuS Metzingen) ein zentraler Baustein im Kaderpuzzle. „Ich bin froh, dass Julia sich entschlossen hat, den eingeschlagenen Weg mit uns weiterzugehen. Nach dem Weggang von Madita ist es umso wichtiger, eine erfahrene Bundesliga-Torfrau im Kader zu haben“, drückt Bötel seine Erleichterung aus.

Renner gehört gemeinsam mit Kapitänin Kim Birke (Vertrag bis 2019) zu den dienstältesten Spielerinnen im Aufgebot. Davon ist Ann-Kristin Roller noch weit entfernt. Die 21-Jährige gibt gerade ihre Premierensaison in Deutschlands höchster Spielklasse, soll am Kreis in erster Linie die Abwehr stabiliseren.

Stabilität bringt dem VfL die Vertragsverlängerungen von Niels Bötel und Andreas Lampe. Diese hatte der Verein bereits kommuniziert, nun verlängerte das Duo, das vor der Saison von Leszek Krowicki übernommen hatte, auch offiziell bis 2020.

„Die bisherige Zeit beim VfL hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagt Bötel. Es sei schön zu sehen, wie sich die Spielerinnen entwickeln. „Das Projekt gefällt mir sehr gut. Es war mein Ziel, mit jungen Handballerinnen zu arbeiten“, betont der 31-jährige Coach. Das erste Jahr sei so etwas wie ein „Probelauf“ für beide Seiten gewesen, „aber mein Ziel war es von Anfang an, hier langfristig zu arbeiten. Von daher war keine lange Verhandlung nötig.“

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033

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