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NWZonline.de Sport Handball

Handball-Weltmeisterschaft: Deutsche Frauen träumen von wunderbarer Heim-WM

30.11.2017

Oldenburg Das Turnier-Motto „Simply wunderbar“ gilt als Zielvorgabe. Einfach wunderbar. So soll sich für Deutschlands Handballerinnen das Ende bei der dritten Weltmeisterschaft nach 1965 und 1997 auf deutschem Boden anfühlen. Das Ende – das ist die Teilnahme an der Finalrunde in Hamburg, wo am 15. und 17. Dezember die Medaillenränge ausgespielt werden.

WM-Spezial: Alles zur Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland

„Das ist und bleibt unser großes Ziel. Dafür werden wir alles tun. Die ganze Mannschaft ist bereit, an ihr Limit zu gehen“, sagt Angie Geschke, Nationalspielerin vom VfL Oldenburg. Dass der Weg nach Hamburg kein einfacher wird, ist allen bewusst.

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Dafür sorgt schon der Bundestrainer mit seinen klaren Ansagen. „Diese WM verlangt uns alles ab. Wir alle wollen das Erlebnis Hamburg. Aber da kommen neun bis elf Teams in Frage, die alle die Qualität haben, das Halbfinale zu erreichen“, betont der 56-jährige frühere Bundesligacoach des Wilhelmshavener HV. Biegler setzt dabei auf die unbedingte Einsatzbereitschaft, die Energiebereitstellung des Teams, wie er sagt.

Der Blick ist in den Nordwesten gerichtet

Die Erwartungshaltung vor dem Eröffnungsspiel an diesem Freitag (19 Uhr/Sport 1) gegen Kamerun ist riesig. Deutschland spielt die Vorrunde in Leipzig, weitere Gegner sind die Niederlande, Südkorea, Serbien und China.

Der Blick der DHB-Auswahl ist dabei in den Nordwesten gerichtet. Schließlich treffen die vier Erstplatzierten der Deutschland-Gruppe im Achtelfinale in Magdeburg auf die vier besten Teams aus Oldenburg, wo an diesem Samstag die Gruppe C ins WM-Geschehen eingreift.

„Oldenburg ist stark besetzt. Die deutsche Mannschaft ist gut beraten, in Leipzig als Gruppenerster durchs Ziel zu laufen. So geht man den Mitfavoriten Russland, Dänemark und Brasilien aus dem Weg“, überlegt Oldenburgs Handball-Legende Heike Horstmann. Die 46-jährige frühere Nationalspielerin gewann mit der Nationalmannschaft 1997 (als Aktive) und 2007 (als Co-Trainerin) die bislang letzten Medaillen für Deutschland bei einer WM.

Heike Horstmann: „Alles Unwichtige ausblenden“

„Schröder“, wie Heike Horstmann in der Handballszene nur genannt wird, kennt den Hype, den ein Turnier dieser Größenordnung entfachen kann. Ihr Tipp an ihre Nachfolgerinnen lautet deswegen: „Schaltet mal das Handy aus und lasst Facebook und Co. für zwei Wochen aus. Man bekommt zu viele Informationen während des Turniers. Die Kunst ist es, alles Unwichtige auszublenden. Wenn das gelingt, sehen wir uns in Hamburg“, sagt sie.

Das erste Störfeuer geistert schon durchs Netz. Bundestrainer Biegler erklärte zwei Tage vor dem Auftaktspiel in einem Interview, dass er die Mannschaft auch nach der Heim-WM gern für einige Monate weiter trainiert hätte, was der DHB aber offenbar ablehnte. „Das halbe Jahr hätte in meinen Augen viel Sinn gemacht, stattdessen übernimmt jetzt ein neuer Trainer mitten in der Qualifikationsphase zur EM 2018. Aber der DHB hat die Notwendigkeit nicht gesehen“, erklärte er.

Biegler übernimmt am 1. Januar den Männer-Bundesligisten DHfK Leipzig, hätte die Frauen aber parallel trainieren können. Neuer Bundestrainer wird der Niederländer Henk Groener.

Zur Ruhe dürften Bieglers Worte nicht beitragen – „Simply wunderbar“ geht anders.

Otto-Ulrich Bals Autor
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