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NWZonline.de Sport Handball

Zwischen Vorfreude und Wehmut

11.05.2019

Oldenburg „Die ein oder andere Träne wird sicher kullern“, meint Jenny Behrend vor dem letzten Heimspiel ihres VfL Oldenburg in der laufenden Bundesliga-Saison. Im Hinblick auf das Duell mit Borussia Dortmund in der kleinen EWE-Arena an diesem Samstag (18 Uhr) sei ihre Stimmung zwiegespalten, erklärt die 23-Jährige: „Einerseits freut man sich schon auf die Sommerpause. Andererseits hören ja auch einige Spielerinnen auf. Das ist natürlich traurig.“

In der Tat: Für Kapitänin Kim Birke, Nationalspielerin Angie Geschke, Kreisläuferin Cara Hartstock, Rückraumspielerin Isabelle Jongenelen sowie Torfrau Annamaria Ferenczi wird es das letzte Heimspiel im Trikot des VfL sein. Hartstock, die zum TuS Metzingen wechselt, wird indes wegen einer Fingerverletzung nicht spielen können. Außerdem fehlt auch Mittelblock-Partnerin Lisa-Marie Fragge (Hüftprobleme). Hinter den Einsätzen von Geschke, die bereits beim 32:30 beim TV Nellingen erkrankt passen musste, und Ann-Kristin Roller stehen Fragezeichen, weil beide unter der Woche bei der Deutschen Polizeimeisterschaft spielten. Dort belegten sie mit der niedersächsischen Auswahl den dritten Platz.

Für die Abgänge kommen im Sommer Außenspielerin Laura Kannegießer (20) aus dem eigenen Nachwuchs, Torfrau Nele „Nelly“ Reese (18) vom Drittligisten SV Henstedt-Ulzburg, Kathrin Pichlmeier (22) vom Ligarivalen HSG Blomberg-Lippe sowie Carina Aselmeyer (26) vom Schweizer Erstligisten Spono Eagles. „Wir werden nächste Saison ein junges Team sein. Aber wenn wir uns als Mannschaft finden, wird das gut laufen“, sagt Behrend optimistisch.

Trainer Niels Bötel betont in dem Zusammenhang nochmals den Verjüngungsprozess, mit dem er und Trainerkollege Andreas Lampe betraut wurden und der weitergehe. Nächste Saison habe man sieben Spielerinnen aus der eigenen Jugend oder der Region im Kader. „Da geht es nicht um Titel und nicht um den Europapokal“, stellt er klar: „Es geht um Punkte, um möglichst früh den Klassenerhalt zu schaffen.“

Doch zunächst stehen natürlich noch zwei Spiele in der laufenden Saison an, aus denen „wir vier Punkte holen wollen“, sagt Bötel. Bevor die VfL-Frauen im letzten Auswärtsspiel am 18. Mai die aktuell punktgleiche HSG Bensheim/Auerbach im direkten Duell überholen wollen, steht das Heimspiel gegen den fünftplatzierten BVB an. Auch bei den Gästen werden wohl einige Spielerinnen fehlen, unter anderem Top-Torschützin und Nationalspielerin Alina Grijseels. „Das ist noch ein kleines Rätsel, wer da mitkommt“, bedauert Bötel. Doch eins weiß der Coach: „Das wird kein leichtes Spiel. Dortmund will in den Europapokal und kämpft noch mit Bayer Leverkusen und Blomberg-Lippe.“ Die beiden Teams lauern punktgleich auf Rang sechs und sieben hinter den Dortmunderinnen.

Trotzdem wollen die VfL-Frauen den BVB wie schon beim Unentschieden in Dortmund im Hinspiel „ärgern und Punkte in Oldenburg behalten“, betont Bötel. Er setzt auf neues Selbstvertrauen durch den Sieg, den sein Team nach acht Niederlagen in Folge in Nellingen gefeiert hat. „Die Stimmung ist deutlich besser geworden“, beteuert Behrend: „Der Druck ist gesunken.“

Kim Birke und Co. wird’s freuen, so können sie ihr letztes Heimspiel vor den eigenen Fans in Oldenburg in vollen Zügen genießen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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