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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen legen Fokus auf Pokalspiel

03.11.2018

Oldenburg /Metzingen Es hätte das große Aufeinandertreffen mit Madita Kohorst werden können, und das sogar doppelt. Doch die 22-jährige Handballerin wartet nach ihrem Kreuzbandriss im April noch immer auf ihren ersten Einsatz für den TuS Metzingen. Das Torwarttalent wird also nur zuschauen, wenn ihr alter Verein VfL Oldenburg ihren neuen Club an diesem Wochenende gleich zweimal fordert. Weil Metzingen am geplanten Ligaspiel-Termin, 10. November, im Europokal ran muss, zogen die Teams die Partie auf diesen Sonntag (16 Uhr) vor – damit die VfL-Frauen nach dem Pokal-Achtelfinale am Samstag (19.30 Uhr) nicht kurz darauf ein zweites Mal nach Baden Württemberg reisen müssen.

Zahlreiche Kreuzbandverletzungen

Die „Tussies“ ereilte indes jüngst eine weitere Hiobsbotschaft: Auch ihre linke Rückraumspielerin Marija Obradovic fällt mit einem Kreuzbandriss für lange Zeit aus. Die serbische Nationalspielerin zog sich die Verletzung beim 30:23-Sieg der Metzingerinnen gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag zu.

Sie ist bereits die fünfte Spielerin im Kader, die sich in den vergangenen zwölf Monaten eine Kreuzbandverletzung zugezogen hat. Neben Kohorst hat auch Anika Niederwieser, die im Sommer vom Thüringer HC zum TuS wechselte, noch kein Spiel im pinken Dress absolviert. Auch Dorina Korsos ist noch nicht wieder einsatzbereit, Kelly Vollebregt ist seit einigen Wochen wieder dabei.

Erst ein Spiel verloren

Trotz dieser Misere gibt sich der Tabellendritte selbstbewusst – kein Wunder, hat Metzingen doch seine letzten sechs Pflichtspiele gewonnen und in der laufenden Bundesliga-Saison erst einmal verloren. Trainer André Fuhr verweist auf den trotz der Ausfälle „in der Breite vernünftig besetzten“ Kader. Dieser ist gespickt mit Nationalspielerinnen – was Fuhr jedoch in dieser Woche zum Nachteil gereichte: Gleich sieben Spielerinnen – darunter Kohorst – nahmen von Montag bis Mittwoch an einem Regionallehrgang der Nationalmannschaft teil und konnten erst am Donnerstag zur Vorbereitung auf die Spiele gegen Oldenburg dazustoßen.

Zwar hatte auch der VfL drei Spielerinnen abstellen müssen, allerdings fand der Lehrgang von Angie Geschke in Erfurt bereits in der vorigen Woche und der von Jenny Behrend und Jane Martens in Leverkusen schon vor zwei Wochen statt. Beim VfL sind derzeit drei Spielerinnen nur leicht angeschlagen: Myrthe Schoenaker hat Probleme am Knie, Julia Renner war in der Vorwoche umgeknickt und trainierte nur reduziert, Kristina Logvin war erkrankt und ist erst am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen.

Bötel: „Es muss bei uns schon fast alles stimmen“

Sowohl Tussies-Trainer Fuhr als auch VfL-Coach Bötel sehen die Gastgeberinnen in der Favoritenrolle. „Um Metzingen in eigener Halle zu schlagen, muss bei uns schon fast alles stimmen und bei Metzingen einiges nicht“, räumte Bötel ein, dessen Team beim unerwartet hohen Sieg gegen die HSG Blomberg-Lippe am Sonntag jedoch Selbstbewusstsein getankt hat: „Wenn wir so aggressiv spielen wie gegen Blomberg und dann noch ein oder zwei Fehler weniger machen, ist die Chance da.“ Zudem werde entscheidend sein, auf welches der Spiele die Priorität gelegt wird.

„Unsere Ziele sind hoch, wir wollen in allen Wettbewerben so lange wie möglich mitmischen“, stellt Fuhr klar: „Dafür müssen wir beide Spiele gewinnen. Sowohl das Pokalduell, als auch das Spiel um die Punkte.“

Der VfL will indes unbedingt im Pokalwettbewerb bleiben: „Wir werden uns auf jeden Fall erst einmal zu hundert Prozent auf das Pokalspiel konzentrieren“, betont Bötel: „Und dann am Sonntag sehen, was noch drin ist.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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