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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen starten nach der EM-Pause wieder durch

27.12.2018

Oldenburg Von 0 auf 100 in 11 Tagen. Nach der rund sechswöchigen Spielpause aufgrund der Handball-EM müssen die Frauen des VfL Oldenburg in der Bundesliga jetzt binnen weniger Tage dreimal Höchstleistung abrufen. „Es geht Schlag auf Schlag. Wir wissen das und haben uns einiges vorgenommen“, sagt Trainer Niels Bötel vor den Heimspielen an diesem Donnerstag gegen die HSG Bad Wildungen (18 Uhr/ kleine EWE-Arena) und am 6. Januar (16.30 Uhr) gegen den TV Nellingen. Zwischendrin – bereits an diesem Samstagabend (19 Uhr) – steht das schwere Auswärtsspiel beim Titelaspiranten SG Bietigheim auf dem Programm.

Abstiegsplätze sind nah

Die langen Pausen erlebt die höchste deutsche Spielklasse in den Monaten November und Dezember Jahr für Jahr. In den geraden Jahren wird die Europameisterschaft, in den ungeraden die Weltmeisterschaft ausgespielt. Der Liga-Neustart stellt Trainer und Teams regelmäßig vor eine große Herausforderung, nicht immer kommen die Mannschaften gestärkt aus der Pause. Diese Erfahrung mussten die VfL-Frauen im Vorjahr nach der Heim-WM 2017 machen. Die Oldenburgerinnen standen in der Tabelle mit 8:4 Punkten im oberen Drittel. Der Wiederbeginn missglückte, der VfL verlor danach an Boden.

„Ja, das haben wir nicht vergessen. Und wir haben einiges dafür getan, dass uns das in diesem Jahr nicht wieder passiert“, sagen unisono Co-Trainer Andreas Lampe und Chefcoach Bötel. Schließlich ist die Situation im Dezember 2018 eine etwas andere: Mit jetzt 6:10 Zählern tendieren die VfL-Frauen eher in Richtung des unteren Tabellendrittels – nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Die Ansage des Trainerteams ist von daher nur zu verständlich: „In der Hinrunde stehen noch fünf Partien an und den einen oder anderen Punkt wollen und müssen wir noch holen“, betont Bötel.

Enges Spiel im Pokal

In akute Abstiegsgefahr sollte der amtierende Pokalsieger nicht kommen, doch lässt es sich mit Blick auf den Neuaufbau des jungen Teams im Mittelfeld der Tabelle wesentlich ruhiger arbeiten. Und genau diese Gedanken macht man sich auch beim Gegner an diesem Donnerstag: der HSG Bad Wildungen. Die „Vipers“ aus Nordhessen verfügen ebenfalls über ein junges Team und planen den Neuaufbau. Mit 4:12 Punkten liegt Bad Wildungen auf Rang zwölf, Oldenburg ist Achter.

„Mit den Pflichtsiegen haben wir uns eine sichere Basis geschaffen“, sagt Wildungens niederländische Trainerin Tessa Bremmer. Gleichwohl hat sie sich mit ihrem Team für Oldenburg einiges vorgenommen. „Man hat in den bisherigen Partien gesehen, dass wir über lange Strecken mithalten können und die Spiele am Ende dann knapp verlieren. Das ist ein mentales Problem. Wir sind eine neu formierte Mannschaft mit vielen jungen Spielerinnen, so dass es am Ende manchmal noch schwierig ist, den kühlen Kopf zu bewahren“, hofft sie vor dem Gastspiel in der kleinen Arena auf die Wende zum Besseren.

Mut macht ihr dabei die knappe 28:29-Niederlage im Pokal im Oktober in Oldenburg. So ist es wenig verwunderlich, wenn ihr Kollege auf der VfL-Seite sagt: „Das ist ein Treffen von zwei Teams auf Augenhöhe. Die HSG ist breiter aufgestellt als im Vorjahr. Wir müssen wieder aggressiver im Angriff und der Abwehr spielen, um den Gegner unter Druck zu setzen und das Spiel erfolgreich zu gestalten. Die Mädels haben sich im Training voll reingehängt. Diesen sehr guten Eindruck wollen wir auf die Platte bringen“, erwartet Bötel ein packendes und hart umkämpftes Duell, das vor vollen Rängen stattfinden wird. Der VfL teilte am Mittwoch mit, dass die kleine Arena „fast ausverkauft“ sei.

Während bei Bad Wildungen wohl die Stammkräfte Maxime Struijs (Schulter-OP) und Annika Busch (Knieverletzung) ausfallen werden, hofft Bötel, der zuletzt im Training auf Kim Birke (Grippe) sowie Lisa-Marie Fragge (Sprunggelenk) verzichten musste, gegen die „Vipers“ wieder alle Spielerinnen auf der Bank zu haben.

Otto-Ulrich Bals Autor
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