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NWZonline.de Sport Handball

Ex-VfLerinnen Dulfer und Smits melden sich zurück

07.09.2019

Oldenburg Die Rückkehr in die Bundesliga hatte sie sich ein wenig anders vorgestellt. „Das war natürlich eine Überraschung“, sagt Inger Smits. Denn als die frühere Oldenburgerin im April beim ambitionierten BVB einen Einjahresvertrag unterzeichnete, war die niederländische Handball-Nationalspielerin fest davon ausgegangen, in Dortmund mit ihrem Vater und Cheftrainer Gino zusammenzuarbeiten. „Aber so ist das nun mal im Profisport“, ist für sie das Thema erledigt. Gino Smits, dessen Vertrag noch im Herbst 2018 verlängert worden war, wurde nach der Saison kurzerhand entlassen und durch André Fuhr vom TuS Metzingen ersetzt.

Auf den aktuellen Kader der Borussia konnte Fuhr keinen Einfluss mehr nehmen. Und so geht der letztjährige Tabellensiebte dank der „Holland-Connection“ von Gino Smits mit nunmehr sechs Niederländerinnen an den Start. Außer Inger Smits sind dies die beiden Torfrauen Rinka Duijndam und Yara ten Holte sowie die Feldspielerinnen Merel Freriks, Kelly Vollebregt und Kelly Dulfer. Überhaupt wurde der Kader in Dortmund im großen Stil durchgemischt. Acht Spielerinnen gingen, sieben wurden geholt.

Im Team von Trainer Fuhr tummeln sich nun zehn National- und drei Junioren-Nationalspielerinnen, wenn der BVB an diesem Sonntag mit dem Gastspiel beim VfL Oldenburg (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) in seine insgesamt 21. Erstligasaison startet. „Für den Angriff auf die Spitze wird es nicht ganz reichen. Dazu sind Bietigheim und Thüringen zu stark besetzt. Unser Ziel ist ganz klar Platz drei und damit die Teilnahme am Europapokal“, weiß der frühere Blomberg-Erfolgscoach Fuhr nur zu genau, was die BVB-Verantwortlichen vom ihm verlangen.

Den beiden ehemaligen Oldenburgerinnen Inger Smits und Kelly Dulfer, die beide von 2015 bis 2017 das VfL-Trikot trugen, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die torgefährliche Rückraumspielerin Smits (24) sammelte zuletzt internationale Erfahrung beim dänischen Spitzenclub TT Holstebro. Die Weltklasse-Abwehrspielerin Dulfer (25) verbrachte die vergangenen zwei Jahre ebenfalls in Dänemark bei Kopenhagen HB.

„Ja, es ist schon ein wenig verrückt, dass wir ausgerechnet in Oldenburg unser Bundesliga-Comeback geben“, sagen beide unisono. Und Smits ergänzt: „Die Stimmung in der EWE-Arena ist schon eine ganz besondere gewesen. Der VfL war zudem unsere erste Station im Ausland. Dass wir jetzt wieder nach Hause kommen, ist schon cool.“

Gastgeschenke wollen die beiden aber deswegen keineswegs verteilen. „In Oldenburg wird noch nicht alles bei uns perfekt klappen. Aber wir wollen und müssen gewinnen“, sagt Smits, die außerhalb des Spielfelds im regen Whats-App-Austausch mit VfL-Spielmacherin und Landsfrau Myrthe Schoenaker steht. Auch Dulfer und Schoenaker sind bestens bekannt, sie spielten in der Saison 2017/18 zusammen in Kopenhagen.

Während Fuhr personell aus dem Vollen schöpfen kann – einzig hinter der Belastbarkeit von Nationalspielerin Alina Grijseels steht ein kleines Fragezeichen –, muss Oldenburgs Trainer Niels Bötel neben Lisa-Marie Fragge, Kathrin Pichlmeier und Malene Staal nun auch auf Marie Steffen verzichten. Fuhr redet deshalb erst gar nicht groß herum: „Wir sind der Favorit und wir nehmen diese Rolle auch an.“ Bötel indes setzt darauf, dass ein erstes Saisonspiel grundsätzlich noch die eine oder andere Überraschung bringen kann: „Wir werden jedenfalls alles versuchen, um den BVB zu ärgern.“

Otto-Ulrich Bals Autor
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