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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Handballerinnen noch nicht in Pokalform

14.05.2018

Oldenburg Die Bundesliga zu Gast, die Pokalendrunde im Hinterkopf: Sechs Tage vor dem „Final 4“ in Stuttgart präsentierten sich die Handballerinnen des VfL Oldenburg am Sonntag im Punktspiel gegen die TuS Metzingen noch keineswegs im Pokalmodus. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel offenbarte große Abstimmungsprobleme in der Abwehr und kassierte mit 22:34 (10:16) eine auch in der Höhe verdiente Heimpleite.

Kein gutes Wochenende für Niels Bötel

„Wir haben schon geackert, aber eben nicht fehlerfrei agiert. Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass wir lange Zeit mit jungen Spielerinnen gespielt haben“, kommentierte Bötel den Auftritt seines Teams.

Es lief an diesem Wochenende einfach nicht nach Wunsch: So wollte Bötel ursprünglich erstmals als A-Lizenzinhaber auf der VfL-Bank Platz nehmen. Der 32-Jährige, der am Samstag seine Abschlussprüfung in der Sportschule Kaiserau absolvierte, patzte im praktischen Teil und muss nun im September/Oktober nachsitzen.

„Tussies“ aggressiv und aufmerksam

Doch zurück zum Spiel: Beide Teams gestatteten sich eine kurze Abtastphase. Dann ging es im gewohnten Tempo zur Sache. Einzig die Torfrauen, Julia Renner beim VfL (8 Glanzparaden) und Isabell Roch bei Metzingen (7), standen einer torreicheren ersten Halbzeit entgegen. Der VfL führte nach 13 Minuten mit 5:4. An ein Absetzen war aber nicht zu denken, denn die „Tussies“ agierten immer aggressiver und aufmerksamer in der Deckung.

Und sie hatten eine bestens aufgelegte Shenia Minevskaja, die mit acht Treffern (davon sechs Siebenmeter) maßgeblich für die 16:10-Pausenführung der Gäste verantwortlich zeichnete. Ihre Nationalmannschaftskollegin im VfL-Trikot, Angie Geschke, hatte da schon zwei Siebenmeter vergeben. Überhaupt zeigten die VfLerinnen einmal mehr Nerven vom Punkt: Nur drei von sieben Strafwürfen trafen ins Tor. Metzingens Bilanz: Ein lupenreines 9:9.

Talente setzen sich in Szene

Trainer Bötel schonte – wie angekündigt – seine zuletzt dauerbelasteten Stammkräfte. Die vermehrt eingesetzten Talente Lisa-Marie Fragge, Robyn Rußler, Marie Steffen sowie Keeperin Katharina Kürten machten ihre Sache ordentlich, konnten aber wie erwartet noch keine Akzente setzen. Metzingen, durchweg stark besetzt, hatte so gegen tapfer kämpfende VfL-Frauen keinerlei Probleme, sich über die Stationen 17:11 (33. Minute), 24:16 (44.) und 28:18 (51.) den Auswärtssieg zu sichern.

Erfreulichste Erkenntnis aus Oldenburger Sicht: Spielmacherin Malene Staal spielte nach überstandener Fußverletzung 60 Minuten lang durch und meldete sich mit sieben Toren für einen Pokaleinsatz in Stuttgart zurück.

Das Duell war ohnehin von ein wenig Brisanz geprägt, können doch beide Clubs beim „Final 4“ an diesem Wochenende erneut aufeinandertreffen. Zur Erinnerung: Oldenburg trifft zunächst am Samstag (15 Uhr) im Halbfinale auf die HSG Bad Wildungen, Metzingen kämpft im Anschluss gegen die SG Bietigheim (17.30 Uhr) um den erneuten Einzug ins Endspiel. Am Sonntag im Finale oder im Spiel um Platz drei könnte es somit zur erneuten Begegnung des VfL mit dem amtierenden Vize-Pokalsieger aus Metzingen kommen.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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