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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Handballerinnen wollen kleine Serie ausbauen

02.02.2019

Oldenburg Nach den jüngsten Turbulenzen, entfacht durch eine unglückliche Veröffentlichung der Personalplanungen für die kommende Saison, müssen die Handballerinnen des VfL Oldenburg schnell wieder Ruhe ins Bundesliga-Boot bekommen. „Jetzt stehen Spiele auf dem Programm, die wir unbedingt gewinnen wollen“, sagt VfL-Trainer Niels Bötel.

Görgen bittet um Entschuldigung

Nach den Unruhen um die unglückliche Veröffentlichung der Personalplanungen beim VfL Oldenburg hat sich Geschäftsführer Peter Görgen in einer Mitteilung zu Wort gemeldet. „Natürlich sollten verdiente Spielerinnen wie Kim Birke und Angie Geschke nicht mit einem Nebensatz verabschiedet werden. Sie haben beide den Weg des VfL maßgeblich geprägt. Selbstverständlich gilt das auch für Isabelle Jongenelen“, teilt Görgen mit. Ehrung und Würdigung von verdienten Spielerinnen werde es am letzten Heimspieltag geben, dies soll ein „denkwürdiges Event“ werden. „Das war so nicht gewollt und es tut mir außerordentlich leid, wenn dies derart missverstanden wurde“, betont Görgen.

Das Sportliche in den Blickpunkt rücken, möchte auch Oldenburgs zweite Torfrau Annamaria Ferenczi. „Dass der Verein die Verträge mit Angie Geschke und Isabelle Jongenelen nicht verlängern und Kim Birke ihre Karriere beenden will, müssen wir Spielerinnen akzeptieren und verkraften. Das ist nun so. Wir sollten als Team zusammenrücken“, betont die 24-jährige Ungarin vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) gegen die HSG Bensheim/Auerbach.

Vor nicht einmal vier Wochen kreiste das Abstiegsgespenst über den VfL-Handballerinnen. Ein 2:8-Punkte-Lauf ließ den viermaligen deutschen Pokalsieger tief in den Tabellenkeller sausen. Anfang Januar folgte der Befreiungsschlag mit dem Heimsieg gegen Nellingen (30:24), danach der nicht nur überraschende, sondern auch verdiente Punktgewinn bei Borussia Dortmund (28:28).

Mit nunmehr 3:1 Punkten ist der Start ins neue Jahr mehr als geglückt. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, eine kleine Serie zu starten. Diese Chance wollen wir in jedem Fall nutzen, zumal wir zweimal vor den eigenen Fans im Einsatz sind“, sagt Trainer Bötel. Die Chancen stehen in der Tat sehr gut. Nach dem Spiel gegen Bensheim/Auerbach empfängt der VfL zum Start der Rückrunde den SV Union Halle-Neustadt (17. Februar, 16.30 Uhr).

Beide Gegner stecken mitten im Abstiegskampf. Das besagt etwas über die Qualität der Rivalen und zugleich auch etwas über die Gefahr, die in dieser Spielplan-Konstellation liegt. „Aktuell denke ich nur an Bensheim. Das Team spielt eine sehr unangenehme Abwehr. Darauf müssen wir uns einstellen. Mal attackieren die HSG-Frauen schon bei 13, 14 Metern, dann wieder stehen sie defensiv in einer 6:0-Deckung“, erläutert Bötel.

Und: Auch Bensheim legte einen erfolgreichen Start ins neue Jahr hin. Die Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrimm bezwang den TV Nellingen mit 32:26 und verließ damit vorerst einen direkten Abstiegsplatz. Die „Flames“ (so der Spitzname) flackerten damit in der Liga wieder auf. „Wir haben gerackert, geackert und wir haben gekämpft“, kommentierte Flames-Trainerin Ahlgrimm den gelungenen Heimauftritt.

Erfolgreichste HSG-Torschützinnen gegen Nellingen waren Simone Spur Petersen (7 Tore) und Julia Maidhof (9/6). Die Dänin Spur Petersen war erst im vergangenen Sommer vom VfL nach Südhessen gewechselt. Die 24-jährige Rückraumspielerin bleibt in Oldenburg dank ihres vorbildlichen Einsatzes in guter Erinnerung.

„Simone kommt in Bensheim immer besser in Schwung, nachdem sie verletzungsbedingt erst am 4. Spieltag bei ihrem neuen Team eingreifen konnte. Sie ist stark im Eins gegen Eins und hat einen harten Wurf“, weiß Bötel, der seinerseits auf seine Linkshänderin Isabelle Jongenelen (Knochenquetschung im Knie) verzichten muss.

Kurzum: Turbulent soll es beim VfL auch am Sonntag wieder zugehen – dann allerdings nur auf dem Spielfeld und mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen.

Otto-Ulrich Bals Autor
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