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NWZonline.de Sport Handball

Angriff auf das Oldenburger Wunderhorn

14.08.2019

Oldenburg Es lief alles ein bisschen zu rund, meint Thomas Heise, Organisator des Robert-Schumann-Turniers um das Oldenburger Wunderhorn. Bereits vor langer Zeit stand das hochkarätige Teilnehmerfeld für den 24. und 25. August rund um Gastgeber VfL Oldenburg fest – doch dann sagte kurzfristig HK Lada Togliatti aus Russland ab, wie bereits im Vorjahr. Doch Ersatz war schnell gefunden: Drittliga-Meister TV Hannover-Badenstedt spielt in der Robert-Schumann-Halle in Gruppe B gegen den VfL sowie Titelverteidiger Bayer Leverkusen und den schwedischen Erstligisten H65 Höör.

„Das ist der frühere Verein des VfL-Zugangs Kathrin Pichlmeier, so ist also auch eine Verbindung da“, verrät Organisatorin Maike Balthazar. Auch über die Teilnahme der zweiten VfL-Mannschaft hatte das Organisationsteam nachgedacht, doch da einige Spielerinnen der Zweiten bereits im Bundesliga-Kader stehen, sei Hannover die bessere Wahl gewesen. Borussia Dortmund hatten sie auch angefragt, der Bundesliga-Rivale hatte aber bereits ein Testspiel gegen die TuS Metzingen angesetzt.

VfL-Trainer Niels Bötel jedenfalls freut sich auf das Turnier als erste richtige Standortbestimmung zwei Wochen vor dem ersten Bundesliga-Spiel am 8. September (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) gegen Borussia Dortmund. „Man sieht schon, wo man steht“, erklärt Bötel, der sich schon einen groben Plan für die zwei Vorrundenspiele am 24. August zurechtgelegt hat: „Wir werden verschiedene Aufgaben auf die verschiedenen Spiele verteilen.Wir haben in Leverkusen und Höör zwei sehr gute Teams in der Gruppe – vielleicht können wir eins überraschen.“

Das wird jedoch nicht leicht, denn Leverkusen habe sich im Vergleich zur Vorsaison stark verbessert, unter anderem mit Zugängen „genau da, wo das notwendig war“. Und auch Höör sei eine „Super-Mannschaft“.

Im angestrebten Halbfinale am 25. August warten entweder Ligarivale Blomberg/Lippe mit den Ex-VfLerinnen Merle Heidergott und Isabelle Jongenelen, die HSG Bensheim/Auerbach, der dänische Erstligist Skanderborg Handbold oder der norwegische Vertreter Byasen HE.

Bislang habe er im Training hauptsächlich an der Abwehr gearbeitet. Da ist durch die langwierige Verletzung von Lisa-Marie Fragge eine wichtige Stütze weggebrochen, die Bötel bereits als Abwehrchefin ins Auge gefasst hatte. Fragge hatte sich wegen anhaltender Leistenschmerzen einer Operation unterzogen und musste sechs Wochen auf Krücken laufen. Womöglich kehrt sie erst im nächsten Jahr auf die Platte zurück. „Viel mehr langfristige Ausfälle dürfen uns dann auch nicht mehr passieren“, sagt Bötel.

Stattdessen muss der VfL-Coach nun eine Abwehr mit den Zugängen Pichlmeier und Carina Aselmeyer sowie Eigengewächs Marie Steffen formen. Das habe aber beim Turnier am Wochenende in Kirchhof, bei dem der VfL Zweiter hinter Leverkusen wurde, schon sehr gut geklappt, meint Bötel: „Das war ein gutes Turnier von uns für das erste Mal mit dem neuen Kader.“ Doch beim Turnier vor Heimpublikum soll es dann noch besser laufen: „Beim Wunderhorn wollen wir dann in den Angriff übergehen – und dabei hoffentlich die Abwehr nicht vergessen.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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