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NWZonline.de Sport Handball

Gegen „Bären“ soll der zweite Saison-Sieg her

16.11.2019

Oldenburg Einen noch unbekannten Gegner erwarten die Handballerinnen des VfL Oldenburg am Sonntag zum siebten Saisonspiel. Die „Kurpfalz Bären“ gastieren um 16.30 Uhr in der kleinen EWE-Arena. Vielen ist der Aufsteiger aber besser bekannt als TSG Ketsch – der Club nennt sich erst seit 2015 Kurpfalz Bären.

Gänzlich unbekannt ist der Verein aber zumindest nicht allen Oldenburgerinnen: Die dienstälteste VfL-Spielerin Julia Renner hat bereits von 2005 bis 2008 für die Grün-Weißen im Oberhaus gespielt, und in dem Zeitraum war auch Ketsch schonmal erstklassig. Bei den Gästen dürfte aus dem damaligen Kader aber niemand mehr dabei sein. In der Zwischenzeit trat der Club aus Baden-Württemberg sogar zweimal den Gang in die dritte Liga an. 2016 gelang dann der Aufstieg in Liga zwei, jetzt spielt Ketsch – nach jeweils nur einjährigen Ausflügen 1994/95 und 1999/00 – zum insgesamt vierten Mal in der Bundesliga.

Am vierten Spieltag zeigte der Aufsteiger auch gleich, dass er gekommen ist, um zu bleiben: Da bändigten die Bären die Vipers aus Bad Wildungen mit 30:27. Zuletzt musste Ketsch allerdings eine klare 33:40-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Mainz 05 einstecken. Beide liegen nun mit 2:10 Punkten auf dem vor- und drittletzten Platz der Tabelle – Letzter ist die einzige noch sieglose Mannschaft HSG Bad Wildungen.

Im ersten Heimspiel gegen einen Nicht-Titelaspiranten (nach Duellen gegen Dortmund und Bietigheim) fordert VfL-Trainer Niels Bötel nun also die ersten „eingeplanten“ Punkte dieser Saison. Angesichts der heftigen Verletztenmisere zu Saisonbeginn bewertet er die zwei Punkte vom Auswärtsspiel in Neckarsulm und den vom überraschenden 25:25 gegen Bietigheim als Bonuspunkte.

Ein Selbstläufer wird das freilich auch gegen den Aufsteiger nicht. „Wer die Spiele von Ketsch gesehen hat weiß, dass das nicht einfach wird“, sagte Bötel in dieser Woche. Zwar sind am Sonntag beim 27:33 bei der HSG Blomberg-Lippe zwei Verletzte in den Kader zurückgekehrt. Doch auch mit Marie Steffen und Kristina Logvin müsste sich das Team auch erstmal wieder einspielen – auch das sei „nicht ganz so einfach“.

Weitere Punkte aber würden dem VfL (3:9 Punkte) vor der fast sechswöchigen WM-Pause gut tun, da bei einer Niederlage Ketsch und womöglich auch FA Göppingen (2:10, spielt gegen Bad Wildungen) vorbeiziehen würde.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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