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NWZonline.de Sport Handball

Renner freut sich auf guten Rhythmus in Rückrunde

05.02.2019

Oldenburg Julia Renner eilte nach vorne zur Grenze des Torraums, schubste Lisa-Marie Fragge kurz an der Schulter und rief ihr aus nächster Nähe etwas zu. Während sie sich rückwärts zurück in Richtung Tor bewegte, lächelten sich die 31-jährige Torhüterin und die 19-jährige Abwehr-Reckin des VfL Oldenburg an.

Die Stimmung bei den Handballerinnen des VfL war gut am Sonntag im Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach. Sicherlich haben die starke Leistung und der klare 36:27-Sieg ihr Übriges zur Laune beigetragen – doch zumindest ein Stückweit ist es auch genau umgekehrt: gute Stimmung hilft beim Siegen. „Wir stehen alle mehr zusammen, wir helfen und unterstützen uns mehr“, erklärte Renner den sehr erfolgreichen Start in das Jahr 2019 mit den Heimsiegen gegen Nellingen (30:24) und gegen Bensheim/Auerbach sowie dem 28:28 bei Borussia Dortmund.

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Zuvor hatte der VfL in acht Spielen sieben zum Teil heftige Pleiten kassiert. „Wir haben einen Hänger gehabt, aber man sieht jetzt, dass es besser klappt. Die Abwehr steht, dadurch kommt das schnelle Spiel mehr zum Tragen, das ohnehin mehr unser Spiel ist“, betont Renner.

Und wie kommt es nun zu dieser Verbesserung über den Jahreswechsel? „Wir machen das, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben einfach einen besseren Fokus“, erklärt Renner. Das habe sicher auch Zeit gebraucht, sich zu entwickeln: „Jeder weiß jetzt, wo der andere steht.“ Kapitänin Kim Birke pflichtet ihr bei: „Wir kennen uns jetzt besser. Nach der Negativserie läuft es jetzt – und wir nehmen den Schwung mit.“

Dafür, dass die VfL-Frauen den Schwung nicht so schnell verlieren, sorgt der viel straffere Spielplan in der Rückrunde. Nach dem Heimduell am 17. Februar (16.30 Uhr/kleine Arena) gegen den Tabellenletzten Union Halle-Neustadt steht fast jede Woche ein Spiel an. „Ich mag zwar auch freie Wochenenden – aber ich freue mich auf den Rhythmus. Da ist der Wochenablauf geregelt, handballerisch ist das besser“, meint Renner.

Und wo kann es noch hingehen? „Wir können schon nach oben gucken“, meint die Torhüterin des auf Platz neun rangierenden VfL: „Irgendwo ist für uns auch Schluss, aber wir sind gefestigt und können optimistisch sein.“ Gegen die Teams auf den zweistelligen Plätzen müsse man die Punkte mitnehmen. Eventuell auch mal gegen ein Top-Acht-Team, meint Renner, erinnert an die gute Leistung in Dortmund und lächelt. Die Stimmung ist gerade gut beim VfL.

Nicht so gut sind manche Fans indes auf die Vereinsführung zu sprechen, nachdem bekannt wurde, dass der Vertrag mit Nationalspielerin Angie Geschke nicht verlängert wird. Nicht nur gab es am Sonntag in der Arena Pfiffe gegen Trainer Niels Bötel, jetzt haben Fans zudem eine Online-Petition für den Verbleib von Geschke gestartet.

„Die Fans des VfL Oldenburg sind damit nicht einverstanden und möchten dem Verein hiermit signalisieren, dass der Publikumsliebling Angie Geschke nicht gehen darf“, schrieb Ersteller „Axel K.“ in die Petition.


  bit.ly/petitiongeschke 
Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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