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NWZonline.de Sport Handball

So viel Oldenburg steckt in der Handball-EM

29.11.2018

Oldenburg Wenn an diesem Donnerstag (21 Uhr) die Handball-EM der Frauen mit dem Spiel von Gastgeber Frankreich gegen Mitfavorit Russland beginnt, fehlt eine Oldenburger Beteiligung. Das wird sich schnell ändern, denn nicht nur in der deutschen Mannschaft gibt es Gesichter, die den Handball-Zuschauern im Nordwesten bestens bekannt sind. Die NWZ gibt einen Überblick, zu welchen Nationalmannschaften eine Verbindung zum Bundesligisten VfL Oldenburg besteht.

Deutschland

Die einzig noch beim VfL aktive Spielerin ist Angie Geschke. Die 33-Jährige ist die älteste Spielerin im deutschen Kader und kommt mit 104 Länderspielen auf die meisten Einsätze im jungen Kader. Die Rückraumspielerin soll Erfahrung in das vom personellen Umbruch geprägte Team bringen, das an diesem Samstag (15 Uhr/Eurosport) gegen Titelverteidiger Norwegen in das Turnier startet. Auf der Bank sitzt als Co-Trainerin Heike Horstmann (geborene Schmidt). Die 47-Jährige spielte von 1989 bis 1993, von 1995 bis 1998 und von 1999 bis 2005 insgesamt 13 Jahre für den VfL und agiert seit Januar dieses Jahres an der Seite von Bundestrainer Henk Groener. Aufgrund des Umbruches geht das deutsche Team als Außenseiter in diese EM. In der Vorrunde geht es neben Norwegen gegen Rumänien und Tschechien.

Niederlande

Wer sich die Spiele der niederländischen Mannschaft ansieht, wundert sich fast, dass die Spielerinnen Oranje tragen und nicht Grün-Weiß. In Torhüterin Tess Wester (25 Jahre, von 2011 bis 2015 beim VfL), Torjägerin Lois Abbingh (26, 2010 bis 2014), Rückraumspielerin Laura van der Heijden (28, 2010 bis 2014) und Kelly Dulfer (24, 2015 bis 2017) gehören vier frühere Oldenburgerinnen zum absoluten Stamm des Vize-Weltmeisters von 2015, Vize-Europameisters von 2016, Weltmeisterschafts-Dritten von 2017 und Olympia-Vierten von 2016. Zudem zählt Inger Smits (24, 2015 bis 2017) zum erweiterten Aufgebot. Die früheren Oldenburgerinnen nutzten den VfL indes als Sprungbrett, um zu internationalen Spitzenteams zu wechseln. Abbingh spielt inzwischen für GK Rostow am Don (Russland), Wester für Odense, Dulfer für Kopenhagen Handbold, Smits für TTH Holstebro (alle Dänemark) und van der Heijden für den Bundesligisten SG Bietigheim. Die Niederländerinnen zählen auch in Frankreich zum erweiterten Favoritenkreis, haben es in ihrer Vorrunde mit Ungarn, Spanien und Kroatien zu tun.

Polen

Auf den letzten Drücker für die EM qualifiziert hat sich Leszek Krowicki mit seinen Polinnen. Von 2005 bis 2017 war der in Danzig geborene Coach das Gesicht des VfL Oldenburg, führte den Verein zu zwei Pokalsiegen (2009 und 2012), zum Sieg im europäischen Challenge Cup (2008) und dem Supercup (2009). Seit 2016 trainiert der inzwischen 61-Jährige das Nationalteam seines Heimatlandes, im ersten Jahr noch in Doppelfunktion neben seiner Tätigkeit beim VfL. Die Polinnen gehen ähnlich wie die deutsche Mannschaft mit einem jungen Team als Außenseiter in die EM, treffen in ihrer Gruppe auf Dänemark, Serbien und Schweden.

Tschechien

Nur eine Saison in Oldenburg spielte Veronika Mala. In der Spielzeit 2016/17 zeigte die Linksaußen beim VfL, über welche enorme Sprungkraft und welch großes Potenzial sie verfügt. Inzwischen trägt die 24-Jährige das Trikot von Issy Paris – und hat damit in Frankreich ein kleines Heimspiel. Wahrscheinlich streiten sich ihre Tschechinnen mit der deutschen Mannschaft um Platz drei der Gruppe D hinter Norwegen und Rumänien. Dieser berechtigt zum Einzug in die Hauptrunde – Oldenburg wird dort in jedem Fall vertreten sein.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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