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NWZonline.de Sport Handball

Oldenburger Handballerin bricht auf nach Japan

23.11.2019

Stuttgart /Oldenburg Nach der Generalprobe war Ausruhen angesagt. Für den elfstündigen Flug nach Japan gab Henk Groener den deutschen Handballerinnen einen recht simplen Auftrag: „Sie sollen schlafen, aber nicht zu lange“, sagte der Bundestrainer. Und genau das hatte Jenny Behrend vom VfL Oldenburg auch vor, wie sie in einem „Emoji-Interview“ auf der Internet-Seite des DHB verriet. Außerdem ließ die Rechtsaußen genau wie ihre Teamkolleginnen Alicia Stolle, Amelie Berger wissen, dass sie Sushi mag, also wohl gespannt auf die japanische Küche sein dürfte.

Auf die Frage, wie sie sich die Zeit im Flugzeug sonst so zu vertreiben gedenke, hielt sie lächelnd den Zettel mit dem Computer-Emoji in die Kamera, vermutlich schaut sie also den ein oder anderen Film. Das Arbeiten dufte sie bis zur ersten Trainingseinheit in Tokushima getrost ihrem Coach Groener überlassen, der sich auch noch am Freitag in die Analyse des sehr durchwachsenen letzten Tests vor der anstehenden Weltmeisterschaft stürzte.

Der Niederländer betrachtete das 29:33 (16:17) gegen Montenegro in Stuttgart allerdings nicht als Dämpfer. „Wenn wir alles könnten, dann wären wir schon Weltmeister“, sagte Groener mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Fehler im deutschen Spiel, gerade in der Abwehr, spielte der 59-Jährige herunter. „Das Ergebnis stand nicht im Vordergrund. Wir haben über weite Strecken vieles richtig gemacht und lange Zeit auf einem guten Level performt.“ Nach der Schlusssirene standen Behrend, Emily Bölk und Co. noch minutenlang auf dem Feld und genossen das rhythmische Klatschen der 1847 Zuschauer.

Doch der anfällige Auftritt gegen den ehemaligen Europameister zeigte, dass die deutsche Mannschaft noch viel Nachholbedarf hat. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) spielte hinten wie vorne inkonstant. Das etablierte Rückraum-Trio mit Bölk, Alicia Stolle und Kapitänin Kim Naidzinavicius fand zunächst gar nicht ins Spiel, die Außen blieben sehr blass. Behrend spielte dabei in ihren 20 Minuten aber noch besser als Amelie Berger, die 40 Minuten auf Rechtsaußen ran durfte.

In Tokushima arbeitet die DHB-Auswahl bis Donnerstag an ihren Defiziten, ehe am Samstag in Yamaga das erste Spiel gegen Panamerikameister Brasilien ansteht (30. November/sportdeutschland.tv). Der Auftakt ist angesichts der wohl schwierigsten Gruppe des Turniers mit Australien, Dänemark, Welt- und Europameister Frankreich sowie Asienmeister Südkorea von elementarer Bedeutung – da sollten die DHB-Frauen entsprechend ausgeruht in die erste WM-Partie gehen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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