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NWZonline.de Sport Handball

Teamarbeit beginnt auf der Trainerbank

30.06.2017

Oldenburg Der Neuanstrich in Grün-Weiß ist vollzogen. Handball-Bundesligist VfL Oldenburg hat zum Saisonende das ganz große Personalrad gedreht, 16 Namen wurden ausgetauscht – drei davon sollte man sich ab sofort merken. Sie bilden das neue Trainer-Trio des letztjährigen Tabellenfünften.

Niels Bötel (30) soll dabei bis 2018/19 in die alleinige Chefrolle wachsen. Der frühere Edewechter erwirbt derzeit die A-Lizenz. Eigengewächs und B-Lizenzinhaber Andreas „Andy“ Lampe (30) agiert als Co-Trainer. Das junge Gespann komplettiert der frühere Bundesligaspieler und A-Lizenzinhaber Henning Sohl (45), der Bötel und Lampe mit seiner Erfahrung mehr als nur unterstützen wird.

VfL Rotiert

Zugänge (8) Ann-Kristin Roller, Jane Martens (beide VfL II), Jennifer Winter (SGH Rosengarten), Simone Spur Petersen (Lyngby HK/Dänemark), Malene Staal (BK Halden/Norwegen), Niels Bötel (Trainer, zuletzt VfL Edewecht), Andreas Lampe, Henning Sohl (beide Co-Trainer). Abgänge (8) Leszek Krowicki (Nationaltrainer Polen), Sascha Vorontsov (Torwarttrainer TuS Metzingen), Kelly Dulfer (Kopenhagen HB), Inger Smits (TTH Holstebro), Caroline Müller (Bor. Dortmund), Kira Schnack (HSG Blomberg), Veronika Malá (Issy Paris), Stefanie Kaiser (Boden HB).

„Sie fragen nach der größten Baustelle. Nun, die größte Baustelle sind wir drei“, meinte Sohl bei der offiziellen Vorstellung am Donnerstagnachmittag mit Blick auf seine Kollegen. In der Tat, auch auf der Trainerbank des VfL muss das Team zusammenwachsen. Die Voraussetzungen dazu könnten allerdings nicht besser sein. Man witzelt, man ergänzt sich, man berät sich bei den Fragen der Journalisten.

Sohl, alter Abwehr-Haudegen aus besten Hamelner und Gummersbacher Bundesligazeiten, ist in diesem Team weit mehr als nur der Mann mit der A-Lizenz. Er hat seinen Platz auf der Bank sicher, wird das neuformierte VfL-Team ein, zwei Wochen in der am 16. Juli beginnenden Vorbereitung begleiten, beim Abschlusstraining und bei allen 26 Bundesligaspielen dabei sein. „Ich werde mein Hauptaugenmerk auf die Deckung und die Torfrauen richten“, beschreibt der Routinier seinen Arbeitsplatz in Oldenburg.

Lampe, zukünftig für die Zweite des VfL sowie die Juniorinnen verantwortlich, soll als Bindeglied den hochtalentierten Nachwuchs des Clubs an die Bundesliga heranführen. Beide werden dem von der Clubspitze auserkorenen Chefcoach Bötel zuarbeiten. „Die taktische Ausrichtung, die Videoschnitte und Trainingsplanung liegt bei mir“, erläutert er: „Dabei sind wir drei uns einig, einen schnellen und attraktiven Handball spielen zu wollen.“ Bis zum Ligastart am 9. September bleibt nun Zeit, neue Ideen, Konzepte und Mannschaftsteile zusammenzuführen.

In 33 Bundesliga-Jahren kam der VfL Oldenburg vergleichsweise mit sehr wenig Personal auf dem Trainerposten aus. Überhaupt lenkten erst sieben Übungsleiter die handballerischen Geschicke der Frauen. Ein Trio gab es noch nie, zweimal schon ein Duo: in der Zweiten Liga 94/95 (Blase/Schumann) sowie in der Bundesligasaison 2002/03 (Kalafut/Vorontsov).

Als Dauerbrenner avancierten dabei Robert Schumann (1981 – 1992, 1995) und Leszek Krowicki (2005 – 2017). Mit ihrer jeweils zwölfjährigen Tätigkeit schrieben sie VfL-Geschichte. Peter Kalafut (3 Jahre), Klaus Kröger (3), Norbert Gwiozda, Wolfgang Blase und Bernd Neumann (jeweils 1 Jahr) komplettieren die Liste der bisherigen Erstliga-Trainer bei den Grün-Weißen.

Das neue Trio ist zunächst nur mit einem Einjahresvertrag ausgestattet. Der VfL startet nach eigener Aussage ein Projekt, welches laut Peter Görgen nicht als Notlösung verstanden werden darf. „Ich würde mich freuen, wenn sich daraus eine langfristige Arbeit ergibt“, betonte der GmbH-Geschäftsführer des VfL.

Den grundlegenden Neuanstrich hat er ja nun erledigt.

Otto-Ulrich Bals Autor
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