VAREL - Knapp an der Sensation vorbeigeschlittert sind die Zweitliga-Handballer der HSG Varel gegen den VfL Bad Schwartau. Trotz überzeugender Leistung musste sich das Team von Trainer Peter Kalafut dem Meisterschaftsanwärter nach zuvor fünf Punkten aus drei Spielen in eigener Halle mit 28:29 (13:15) geschlagen geben.
Dabei legten die Gastgeber gut los. Als VfL-Coach Thomas Knorr in der 13. Minute die Grüne Karte für eine Auszeit auf den Tisch legte, lagen die Hausherren mit 8:4 in Front. Starke Tore von den Außenpositionen und eine überragende Torwartleistung von Andre Seefeldt sorgten für reichlich Unmut bei den Gästen. Auch Ariel Panzer im Tor der Gäste hatte genug und blieb vorerst auf der Bank.
Nach der Auszeit zeigte der VfL aber, warum er als klarer Favorit angereist war. Immer wieder kamen die Kreisläufer sowie Podpolinski aus dem Rückraum zu einfachen Toren. Sechs Paraden von Ersatztorwart Tobias Mahnke ließen die Begegnung kippen.
Nach der Pause wechselte die Führung in einer hochklassigen Partie mehrmals. Beim Stand von 26:29 (53.) glaubten einige schon, dass die Entscheidung gefallen sei. Doch Varel bewies Moral und kämpfte. Immer wieder war es Seefeldt, der mit seinen Paraden Angriffe der HSG einleitete. Durch Tore von Helge Janßen und Niels Bötel verkürzte Varel auf 28:29.
Doch das nötige Glück fehlte den Friesländern zum Schluss. Ein Abspielfehler und ein Fehlwurf von Lukas Kalafut sorgten dafür, dass Bad Schwartau vorne blieb. Am Ende war es der sonst starke Tim Coors, der den Ball nur an die Unterseite der Latte und nicht zum Ausgleich in die Maschen setzte.
HSG Varel: Seefeldt (24 Paraden), Buschmann - Kalski, Ahlers, Janßen 1, Kalafut 5, Coors, 7, Bitter 3, Bötel 7/1, Ginders 1, Molsen 4.
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