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NWZonline.de Sport Handball

Handball: VfL-Frauen behalten kühlen Kopf

29.02.2016

Buxtehude /Oldenburg Sechs Jahre haben sie darauf gewartet, am Sonnabend war es soweit: Erstmals seit 2010 gewannen die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg das Nordderby beim Buxtehuder SV. Mit 37:33 (20:15) setzten sich die Gäste durch und jubelten nach 60 Minuten über den Prestigeerfolg.

„Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt, in der zweiten haben unsere Kräfte dann nachgelassen, aber die Mannschaft hat gekämpft“, lobte VfL-Trainer Leszek Krowicki die Moral seiner Mannschaft, die mit nur acht Feldspielerinnen angereist war. Vor allem vor der Pause zogen die Gäste ihr gefürchtetes Tempospiel auf. Dem hatte Buxtehude nicht viel entgegenzusetzen und produzierte Fehler am laufenden Band. Vor allem die im Vergleich zum Berlin-Spiel dieses Mal stark verbesserte VfL-Abwehr brachte den BSV aus dem Konzept.

So zogen die Gäste bis Mitte der ersten Halbzeit auf 10:5 davon und nahmen einen 20:15-Vorsprung mit in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel stellte Buxtehudes Trainer Dirk Leun um. Er setzte Lynn Schneider auf Angie Geschke an, um den Wirkungskreis der Nationalspielerin einzuengen. Doch erneut stach die 30-Jährige mit zwölf Treffern heraus.

Dennoch schien sich das Blatt in der zweiten Halbzeit zu wenden. Die VfL-Frauen kamen nicht in Tritt, so dass „Buxte“ auf 22:24 verkürzte. Daraufhin wurde es hektisch in der mit 1550 Zuschauern ausverkauften Halle, die wegen ihrer Atmosphäre den Beinamen „Hölle Nord“ trägt. Die Fehlerquote stieg auf beiden Seiten, der Oldenburger Vorsprung schmolz auf ein Tor (28:27/47. Minute). Die Gäste behielten allerdings – unterstützt von zahlreichen Fans – kühlen Kopf und bauten die Führung wieder aus.

Als Annika Meyer einen Gegenstoß zum 32:27 (51.) vollendete, war die Vorentscheidung gefallen. Eine zwischenzeitliche 5:7-Unterzahl des VfL (Meyer/Birke) ließ den BSV zwar noch einmal hoffen, entscheidend verkürzen konnten die Gastgeberinnen aber nicht mehr. Beide Trainer sahen den Schlüssel des Spiels in der Abwehr. „Unsere Deckung reicht nicht, um einer Mannschaft wie Oldenburg Paroli zu bieten“, sagte Leun. „Wir haben von unserer guten Abwehr profitiert“, analysierte Krowicki.

Mit dem Erfolg betrieb der VfL zudem Werbung für das Heimspiel gegen Spitzenreiter HC Leipzig, der kommenden Sonntag (16.30 Uhr) in der kleinen EWE-Arena gastiert.


     www.nwzonline.de/vfl-handball.de 
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