Oldenburg - Der Einzug in die Gruppenphase des EHF-Pokals ist geschafft, nun blicken die Handballfrauen des VfL Oldenburg nach Wien: An diesem Donnerstag werden ab 11 Uhr in Österreichs Hauptstadt die vier Gruppen ausgelost, in denen es um den Viertelfinal-Einzug geht.

16 Mannschaften, die in vier Vierergruppen aufgeteilt werden (die besten zwei kommen weiter), sind noch im Wettbewerb. Zwölf von ihnen, darunter der VfL, sind den Weg über drei Qualifikationsrunden im EHF-Pokal gegangen. Vier Teams kommen aus der höherwertigen Champions League herunter, wo sie den letzten Platz ihrer Gruppen belegt haben.

Die vier Lostöpfe stehen bereits fest – und die Oldenburgerinnen liegen in Topf Nummer zwei, gemeinsam mit Kuban Krasnodar (Russland), Nyköbing Falster (Norwegen) und Bundesligarivale SG Bietigheim. Sie scheiden als mögliche Gegner also aus, genauso wie der HC Leipzig und die TuS Metzingen, da es erst ab der Runde der letzten Acht Duelle von Teams aus einem Land geben kann.

So bleiben aus dem ersten Lostopf Glassverket (Norwegen), Rostov-Don (Russland) und IK Sävehof (Schweden) als mögliche Gegner. Aus Topf drei können den Oldenburgerinnen Randers HK (Dänemark), Brest Bretagne (Frankreich) und Erd HC (Ungarn) zugelost werden. Aus dem vierten Topf kommen Byasen IL (Norwegen), Nantes Loire (Frankreich), Alba Fehervar (Ungarn) und Lada Togliatti (Russland) als Gegnerinnen infrage.

Auf ein Duell mit den Russinnen würde der VfL sicher nicht nur aufgrund der langen Anfahrt gern verzichten. Vergangene Saison schied der Bundesligist gegen Lada Togliatti, Stammgast beim Oldenburger Wunderhorn-Turnier, in der ersten Runde des Europapokals der Pokalsieger chancenlos aus.

Der erste Spieltag der Gruppenphase ist für den 7./8. Januar angesetzt, der letzte für den 11./12. Februar. Die Fans können sich also auf viele Spiele freuen – und der VfL muss sich auf anstrengende Wochen einstellen.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion