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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen greifen nach letzter Chance

21.01.2017

Oldenburg Einmal waren sie schlichtweg die schwächere Mannschaft, einmal haben sie tapfer gekämpft, doch am Ende verloren. Nun starten die Handballerinnen des VfL Oldenburg ihren dritten Angriff, um in der Gruppenphase des EHF-Pokals die ersten Punkte zu holen. An diesem Sonntag (14 Uhr) empfängt der Bundesligist das schwedische Spitzenteam IK Sävehof in der kleinen EWE-Arena.

„Falls wir uns noch eine Chance ausrechnen wollen, müssen wir gewinnen“, weiß Trainer Leszek Krowicki nach den Pleiten gegen Nantes Loire (30:37) und bei Randers HK (24:28). Nur die ersten beiden Plätze berechtigen zum Einzug in das Viertelfinale – ein weiter Weg, wenn man bedenkt, dass die ersten beiden VfL-Gegner bereits vier Punkte geholt haben.

Allzulange will sich Krowicki aber nicht mit Rechenspielen aufhalten. „Wir müssen derzeit von Spiel zu Spiel gucken, was möglich ist“, sagt der 59-Jährige mit Blick auf die großen Verletzungssorgen der Oldenburgerinnen. Kim Birke und Veronika Malá (beide Muskelverletzungen) stehen gegen den schwedischen Serienmeister genauso noch nicht wieder zur Verfügung wie die Langzeitverletzte Julia Wenzl. Zudem musste Kreisläuferin Stefanie Kaiser am Donnerstag das Training mit Wadenproblemen abbrechen. „Wir werden schauen, was die Untersuchungen ergeben. Ihr Einsatz ist noch fraglich“, erklärte Krowicki am Freitag zum neuerlichen Rückschlag.

Aus der Not machte der VfL beim 33:20-Kantersieg unter der Woche gegen den Neckarsulmer SC eine Tugend. In Griet Prante (19), Lena Thomas (19) und Robyn Rußler (18) rückten drei Spielerinnen aus der Zweiten in den Bundesliga-Kader und machten ihre Sache sehr gut. „Griet und Lena werden erneut aushelfen“, kündigt Krowicki an. Das Talente-Quartett komplettiert Rechtsaußen Jenny Behrend, die am Freitag ihren 21. Geburtstag feierte und zuletzt mehr Einsatzzeiten bekam als zu Beginn dieser Saison.

Diese Talente müssen am Sonntag zeigen, ob sie auch gegen ein erfahrenes Team wie Sävehof Glanzlichter setzen können. „Warum der Gegner ebenfalls zweimal verloren hat, kann ich nicht recht erklären“, so Krowicki. Die aus der Champions League „abgestiegenen“ Schwedinnen, die aus einem Ortsteil von Göteborg kommen, haben in Torfrau Johanna Bundsen, Linksaußen Loui Sand oder Rückraumspielerinnen Jamina Roberts eine Reihe schwedischer Nationalspielerinnen im Team. „Ich erwarte eine starke Mannschaft, die in der Lage ist, gegen jeden Gegner gut zu spielen“, sagt Krowicki.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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