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NWZonline.de Sport Handball

Handball: VfL-Frauen melden sich mit Sieg zurück

19.09.2013

Oldenburg Erleichterung, Freude und ein hörbares Aufatmen: Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben am Mittwochabend das prestigeträchtige Bundesliga-Nordderby gegen den Buxtehuder SV mit 31:27 (14:14) gewonnen. Der dreimalige deutsche Pokalsieger zeigte sich nach der 31:39-Pleite in Koblenz gut erholt und hat sich mit dem dritten Saisonerfolg in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.

„Das war ein ganz wichtiger Sieg, den wir uns mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Schlussviertelstunde verdient gesichert haben“, meinte VfL-Trainer Leszek Krowicki.

Stimmen zum Spiel

Kim Birke (Spielerin VfL Oldenburg): Heute hat Jede für Jede gekämpft. Anders als zuletzt in Koblenz sind wir wieder als echte Mannschaft aufgetreten. Die Abwehr stand, und Tess Wester hat super gehalten.

Anna Loerper (Spielerin VfL Oldenburg): Das war heute ganz wichtig, dass wir diese zwei Punkte geholt haben. Mit dieser Leistung haben wir uns selbst wieder aus dem kleinen Loch herausgeholt, in das wir zuletzt gefallen waren.

Nach zuletzt 39 Gegentoren war Krowicki bemüht, die Abwehr der eigenen Mannschaft zu stabilisieren. Der VfL-Coach entschied sich für eine defensive, sehr beweglich agierende 6:0-Variante. Julia Wenzl und Thalke Bitter bildeten den Mittelblock, als Nummer eins stand die Niederländerin Tess Wester in der Startformation. Spielmacherin Anna Loerper kam so zunächst nur im Angriff zum Einsatz.

Das Konzept ging auf. Die 20-jährige Wester (insgesamt 16/2 Paraden) konnte sich gleich zu Beginn ein-, zweimal richtig auszeichnen, der VfL lag nach zehn Minuten mit 8:5 in Front. Nicht zuletzt eine Zwei-Minuten-Strafe für Laura van der Heijden brachte Buxtehude in Überzahl wieder auf 9:9 (17. Minute) heran.

880 Zuschauer in der kleinen EWE-Arena erlebten das erwartet intensive, kampfbetonte Spiel zweier Teams, die nach den Auswärtsniederlagen vom Wochenende um Wiedergutmachung bemüht waren. Da auch die BSV-Frauen offenbar aus den Abwehrschwächen zuletzt in Metzingen gelernt hatten, konnte sich kein Team bis zur Halbzeitpause (14:14) absetzen.

Für den Aufreger des ersten Durchgangs hatten die Gäste gesorgt. Buxtehudes Rückraumschützin Friederike Gubernatis warf Oldenburgs Kapitänin Wiebke Kethorn bei einem Freiwurf in der Schlusssekunde den Ball direkt ins Gesicht. Während Kethorn Minuten lang auf dem Boden liegend behandelt werde musste, blieb den Schiedsrichtern keine Wahl: Sie zeigten Gubernatis für diese Unsportlichkeit die Rote Karte.

Wieder mit Kethorn kamen die Gastgeberinnen nach der Pause stark zurück. Wester konnte ihren ersten Siebenmeter abwehren, auf der Gegenseite trafen Kim Birke und Wenzl zum 16:14 (33.). Doch es blieb eng (20:20/42.). Buxtehude konnte immer wieder aufschließen oder selbst in Führung gehen (23:20/46.). Beide Teams verschärften noch einmal das Tempo, und es entwickelte sich zunehmend ein gutklassiges und packendes Derby.

Die VfL-Frauen, zwischenzeitlich mit einer 5:1-Abwehr spielend, gingen auf die 6:0-Variante zurück und lagen damit goldrichtig. Wester wurde zum großen Rückhalt, und die junge Kreisläuferin Annika Meyer markierte in der entscheidenden Schlussphase drei ganz wichtige Treffer. Über die Stationen 28:24 und 30:26 wurde der Derbysieg schließlich perfekt gemacht.


  www.nwzonline.de/vflhandball 
Otto-Ulrich Bals Autor
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