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NWZonline.de Sport Handball

Handball: VfL-Frauen überrennen hilflosen Gegner

16.10.2013

Oldenburg Stehende Ovationen schon in der Schlussphase: Mit einer starken Leistung haben die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg am Dienstagabend DJK Trier mit 39:26 (19:8) besiegt. Gegen phasenweise hilflose Gäste war Laura van der Heijden vor 716 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena mit sieben Toren die erfolgreichste Oldenburger Werferin.

Nach dem Pokal-Aus gegen die HSG Blomberg-Lippe (28:34) und der Niederlage beim HC Leipzig (24:28) überraschte VfL-Trainer Leszek Krowicki mit zwei Umstellungen in der Startformation. Anstatt Wiebke Kethorn spielte die junge Annika Meyer (19 Jahre) am Kreis. In der 6:0-Deckung begann zudem Thalke Bitter, die sich bei Angriffsaktionen mit Nationalspielerin Anna Loerper abwechselte.

Stimmen zum Oldenburger Sieg

Leszek Krowicki (VfL-Trainer): Ich bin zufrieden mit der Leistung, auch wenn sicherlich noch nicht alles perfekt war. Ich habe das Spiel genutzt, um auch mal eine andere Aufstellung auszuprobieren. Das hat ganz gut geklappt – vielleicht bis auf die ersten fünf Minuten. Jürgen Brech (Manager Trier): Glückwunsch zum Sieg. Er geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir haben heute nach zehn Minuten das Handballspielen streckenweise eingestellt. Allerdings haben uns auch fünf Spielerinnen berufsbedingt gefehlt. Angie Geschke (VfL): Es hat sich angefühlt, als ob ich niemals weg gewesen wäre. Ich habe wieder richtig Spaß am Handball.

Dieser Schachzug ging – trotz einiger Startschwierigkeiten – auch voll auf. Nach einem nervösen Beginn und einem 0:2-Rückstand ließen die Gastgeberinnen keinen Zweifel daran aufkommen, wer Favorit in der Begegnung war. Mit schnellen Spielzügen überrollte der VfL den Abstiegskandidaten förmlich.

Die starke Tess Wester im Tor leitete mit ihren Paraden zahlreiche Gegenstöße ein, die vor allem van der Heijden eiskalt abschloss. Nach nur 20 Minuten war die Partie beim Stand von 12:6 so gut wie vorentschieden.

Krowicki schickte nun die routinierten Kethorn und Angie Geschke auf das Feld, die sich nahtlos in das Spiel einfügten. Rückkehrerin Geschke meldete sich nach ihrem Intermezzo in Norwegen und beim Ligarivalen Bayer Leverkusen in der 24. Minute mit ihrem ersten Tor in der heimischen Arena zurück. Insgesamt erzielte sie fünf Treffer.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit begannen die Oldenburgerinnen dann zu zaubern. Mit einem breiten Grinsen und vier erhobenen Fingern zeigte die von der Bank kommende Loerper einen besonderen Spielzug an – der Kempa-Trick klappte dann aber nicht. Auch von einer Zweiminutenstrafe für Kethorn ließ sich der VfL nicht beeindrucken. In Unterzahl erhöhten van der Heijden und Alina Otto.

Der Rest ist schnell erzählt: Der VfL bestimmte Partie und Gegner, ließ dabei in der Defensive allerdings etwas die Konzentration vermissen. Julia Renner im Tor bekam dadurch reichlich Gelegenheiten, sich auszuzeichnen.

Für die Oldenburgerinnen geht es nach der Länderspielpause am Mittwoch, 30. Oktober (19.30 Uhr), in Blomberg weiter – mit der Revanche für das Pokal-Aus.


     www.nwzonline.de/vflhandball 
Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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