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NWZonline.de Sport Handball

Handball: VfL-Frauen vor Aus im Europapokal

16.11.2015

Togliatti /Oldenburg Den Handballerinnen des VfL Oldenburg sind am Sonnabend in Russland die Grenzen aufgezeigt worden. Der ersatzgeschwächte Tabellenfünfte der Bundesliga zog im Hinspiel der dritten Runde des Europapokals der Pokalsieger beim russischen Spitzenclub Lada Togliatti klar mit 24:37 (10:18) den Kürzeren. Damit sind die Chancen auf das Erreichen des Achtelfinales auf ein Minimum gesunken.

Togliatti - Oldenburg 37:24 (18:10)

Lada Togliatti Erokhina (1. bis 30. Min./14 Paraden), Utkina (31. bis 43., ab 54./7), Orlova (43. bis 54./2) - Gorshkova 6/1, Akopian 6, Dmitrieva 8, Bliznova 4, Sannikova 2, Denikaeva 3, Garanina 1, Kakmolja 3, Samokhina 2/1, Malashenko, Kostomakha, Karpacheva 1, Kudriavtseva 1. VfL Oldenburg Renner (1. bis 6. Min., ab 46./7), Egestorp (6. bis 46./ 9) - Birke 6, Geschke 9, Dulfer, Meyer 1, Smits 5/2, Schirmer 1, Hartstock 1, Schnack 1, Jensen, Behrend.

Das Team von VfL-Trainer Leszek Krowicki hatte bereits vor dem Anwurf vor rund 2000 Zuschauern im Sportkomplex USK Olimp eine Hiobsbotschaft verkraften müssen. So wurde bei Rückraumspielerin Julia Wenzl, deren Einsatz wegen Knieproblemen von vornherein fraglich war, ein Teilriss des hinteren Kreuzbandes diagnostiziert. Damit fällt die 25-Jährige mindestens sechs weitere Wochen aus – und verpasst auch die erhoffte Teilnahme an der WM in Dänemark (5. bis 20. Dezember).

Nach einer strapaziösen 18-stündigen Anreise am Vortag hatten die verbliebenen VfL-Frauen im verschneiten Togliatti an der Wolga nur schleppend in die Partie gefunden. Nach einem frühen 1:6-Rückstand lag der krasse Außenseiter aus Oldenburg, der neben Wenzl auch auf Caroline Müller (Kreuzbandriss) verzichten musste, über Zwischenstände von 3:10 und 5:14 zur Pause mit acht Toren hinten.

Nach dem Seitenwechsel schafften es die VfLerinnen nicht, den Rückstand zu verringern. Zwar konnte Krowicki in Togliatti immerhin die genesenen Kim Birke und Nadja Jensen erstmals wieder einsetzen, doch musste Kreisläuferin Annika Meyer wegen Fußproblemen in den zweiten 30 Minuten passen. Auch deshalb konnten die auf hohes Tempo setzenden Russinnen ihren Vorsprung zeitweise auf 14 Treffer (36:22) ausbauen.

„Unsere personelle Situation ist viel zu problematisch für einen Gegner von solch internationaler Klasse“, bilanzierte Krowicki: „Um dieses Team zu besiegen, brauchst du Erfahrung und Alternativen – beides fehlt uns zurzeit.“

Das Rückspiel der VfLerinnen, deren Rückreise sich am Sonntag wegen eines verpassten Anschlussfluges schwieriger als geplant gestaltete, gegen den russischen Vizemeister findet am kommenden Sonnabend (21. November, 18 Uhr) in der kleinen EWE-Arena statt. Trotz der schlechten Ausgangslage für ein Weiterkommen fordert Krowicki eine Reaktion von seinen Spielerinnen: „Egal wie klein unsere Chancen sind – ich erwarte, dass wir die Angst und den Respekt dann ablegen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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