Oldenburg - Nur in der Zuschauerrolle, und doch mittendrin: Mit großem Interesse haben die spielfreien Handballerinnen des VfL Oldenburg am Wochenende das nationale und internationale Geschehen verfolgt. Immerhin: Ihr kommender Gegner, der Buxtehuder SV, hat am Sonnabend souverän das Achtelfinale im EHF-Cup erreicht.
Mit 32:24 (15:14) setzte sich der Bundesliga-Vierte im Drittrunden-Rückspiel bei VOC Amsterdam durch. Schon das Hinspiel gegen den niederländischen Vizemeister hatte das Team von Trainer Dirk Leun mit 32:25 gewonnen und damit den Grundstein für das Weiterkommen gelegt. Die Oldenburgerinnen, aktuell auf Rang zwei in der Bundesliga-Tabelle, gastieren nach der Winterpause am 30. Dezember beim Vierten Buxtehude.
Liga-Primus Thüringer HC hat derweil das Spitzenspiel unter der Woche beim VfL(32:27) bestens verkraftet. Die Mannschaft von Trainer Herbert Müller beendete nur drei Tage nach dem Sieg in Oldenburg die Gruppenphase in der Champions League der Frauen mit einem Prestigeerfolg. Dank der – wie schon gegen den VfL – überragenden Torhüterin Jana Krause und einer kämpferisch starken Leistung gewann der deutsche Meister in eigener Halle mit 21:20 (10:12) gegen HC Vardar Skopje aus Mazedonien. Den entscheidenden Treffer erzielte Nationalspielerin Nadja Nadgornaja fünf Sekunden vor Schluss.
