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NWZonline.de Sport Handball

Warmlaufen für den EHF-Pokal

19.01.2017

Oldenburg Das Siegerlächeln ist zurückgekehrt, die Frustbewältigung bestens gelungen. Nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge feierten die Handballerinnen des VfL Oldenburg am Mittwochabend in der Bundesliga einen souveränen 33:20 (21:8)-Erfolg gegen die Neckarsulmer Sportunion. Der Sieg der Gastgeberinnen war vor 526 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die VfL-Frauen bleiben damit im Rennen um den als Saisonziel ausgegebenen fünften Tabellenplatz.

Statistik zum Spiel

VfL Oldenburg Kohorst (15 Paraden), Renner (ab 41. Min./5) – Schnack 1, Prante 1, Müller 5/3, Smits 4, Dulfer 8, Behrend 1, Geschke 5, Kaiser 3, Hartstock 1, Jongenelen 1, Thomas 3, Rußler. Neckarsulmer SU Milenkovic, Herrmann – Kalmbach 1, Hoffmann 2, Breitinger 1, Gerber 2, Fischer, Kaufmann, Tissekker 3/1, Daniels 2, Ahlin 2, Ineichen 1, Vlahovic, Galinska 2, Vojitiskova 4.

„Wir wollten von Beginn an volle Pulle spielen. Das ist uns richtig gut gelungen“, meinte Kreisläuferin Stefanie Kaiser. Ihr Trainer blickte bereits voraus. „Das war ein guter Aufbaugegner für Sonntag. Wir konnten Kräfte schonen und Selbstvertrauen tanken“, dachte Leszek Krowicki schon an die schwere Aufgabe im EHF-Pokal-Gruppenspiel gegen den schwedischen Vertreter IK Sävehof.

Die VfL-Frauen traten ohne drei Stammspielerinnen an. Außer der Langzeitverletzten Julia Wenzl fehlten wie erwartet auch die beiden etatmäßigen Linksaußen Kim Birke und Veronika Malá. In Griet Prante, Lena Thomas und Robyn Rußler bot Krowicki zudem drei Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader auf.

Die Anfangsphase hätte vor den Augen von Frauen-Bundestrainer Michael Biegler aus VfL-Sicht nicht besser verlaufen können. Fünf starke Paraden von Torfrau Madita Kohorst, dazu vier blitzsaubere Tore von Caroline Müller – und das Heim-Team führte nach elf Minuten mit 8:1. Überhaupt fanden die Gäste selten einmal eine Lücke in der 6:0-Deckung des VfL.

Von diesem frühen Zeitpunkt an ist der Rest schnell erzählt. Hochkonzentrierte Gastgeberinnen hielten das Tempo hoch. Die völlig überforderten Gäste liefen nur noch hinterher und durften sich nicht einmal über den 13-Tore-Rückstand zur Halbzeit beklagen. Es hätten auch gut und gern drei, vier Treffer mehr für den VfL sein können.

Nach dem Wiederbeginn ging das Schaulaufen der Oldenburgerinnen nicht ganz so rasant weiter. Für den Spielrhythmus und die größeren Gefahrenmomente zeichneten sie weiter verantwortlich, doch mit dem sicheren Vorsprung im Rücken schlichen sich auch Fehler ein. Mitte der zweiten Halbzeit wurde es Krowicki beim Stande von 24:13 zu bunt. Lautstark forderte er mehr Konzentration ein. Und nach einer Auszeit waren seine Spielerinnen wieder auf Kurs. Über die Stationen 27:13 und 31:17 wurde der sechste Saisonsieg sicher nach Hause gebracht

Otto-Ulrich Bals Autor
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