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NWZonline.de Sport Handball

Handball: Weltmeister gehen noch immer auf Torjagd

12.01.2017

Oldenburg Deutschlands Handballer haben vor zehn Jahren Sportgeschichte geschrieben. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land (19. Januar bis 4. Februar 2007) übertraf selbst die kühnsten Erwartungen. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand (64) versetzte nahezu ein ganzes Land in Begeisterung. Das Fernsehen vermeldete Einschaltquoten von bis zu 20 Millionen Zuschauern, im Schnitt verfolgten 5325 Fans die 92 WM-Spiele in den zwölf Austragungsorten.

Die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) sicherte sich schließlich vor 19 000 tobenden Zuschauern in der Köln-Arena mit dem 29:24-Erfolg über Polen zum dritten Mal den Weltmeistertitel. Das „Wintermärchen“ war geboren – und bleibt unvergessen.

Was aber machen die WM-Helden von damals heute?  Henning Fritz (42): Der Torwart, 2007 nur die Nummer 3 beim THW Kiel, beendete seine Karriere 2012. Heute arbeitet er als Experte für den Pay-TV-Sender Sky. Johannes Bitter (34): Zweiter Torwart, der im Finale nach der Verletzung von Fritz seinen großen Auftritt hatte. Der in Zetel (Landkreis Friesland) aufgewachsene 2,05-Meter-Mann spielte damals für den SC Magdeburg, wechselte später zum HSV Hamburg und steht heute noch beim Bundesligisten TVB Stuttgart unter Vertrag. Carsten Lichtlein (36): 3. Torwart. Der gebürtige Würzburger (damals TBV Lemgo) steht in der Bundesliga aktuell beim VfL Gummersbach im Tor und zudem im erweiterten deutschen WM-Aufgebot für 2017. Oliver Roggisch (38): Der Abwehrchef der WM-Mannschaft fungiert heute als Teammanager der Nationalmannschaft und bei den Rhein-Neckar Löwen, wo er 2014 seine Karriere beendete. Dominik Klein (33): Der torgefährliche Linksaußen vom THW Kiel spielt heute für den französischen Erstligisten HBC Nantes. Holger Glandorf (33): Der Linkshänder – einst das Urgestein der HSG Nordhorn – geht seit 2011 für den Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt auf Torjagd. Für die nun laufende WM 2017 in Frankreich ist er als erster Nachrücker bei Bundestrainer Dagur Sigurdsson gesetzt. Pascal Hens (36): Spitzname „Pommes“. Nach 13 Jahren beim HSV Hamburg zog es ihn zum dänischen Erstligisten HC Midtjylland. Seit 2016 spielt er wieder in der Bundesliga für die HBW Balingen-Weilstetten. Markus Baur (45): Als Kapitän Lenker und Denker des deutschen Spiels, arbeitet er heute als Trainer bei Bundesligist TVB Stuttgart. „Schorsch“ gilt als einer der Anwärter für die Nachfolge von Bundestrainer Sigurdsson. Christian Zeitz (36): Sein „linker Hammer“ war und ist gefürchtet. Der Rückraumspieler steht aktuell wieder beim THW Kiel unter Vertrag – nach einem zweijährigen Intermezzo beim ungarischen Rekordmeister Veszprem. Torsten Jansen (40): „Toto“ zeichnete als Linksaußen eine Trefferquote von nahezu 90 Prozent aus. Heute arbeitet er als Co-Trainer und Jugendcoach beim Drittligisten HSV Hamburg. Andrej Klimovets (42): Der gebürtige Weißrusse erhielt 2005 die deutsche Staatsbürgerschaft. Heute trainiert er den Süd-Drittligisten TGS Pforzheim. Michael Kraus (33): „Mimi“, Bravo-Boy des Jahres 2000, wechselte im Vorjahr von FA Göppingen zum Bundesliga-Rivalen TVB Stuttgart. Florian Kehrmann (39): Der torgefährliche Rechtsaußen trainiert seit 2014 den Bundesligisten TBV Lemgo, bei dem „Flo“ von 1999 bis 2014 selbst im Kader stand. Lars Kaufmann (34): Der Rückraumspieler bestritt 132 Länderspiele für Deutschland und spielt aktuell noch beim Bundesligisten TVB Stuttgart. Christian Schwarzer (47): „Blacky“ wurde nach der Verletzung von Klimovets zum WM-Auftakt von Heiner Brand zum Comeback überredet und auf Anhieb zum Anführer. Er arbeitet heute als Jugendtrainer für den Handballverband im Saarland. Sebastian Preiß (35): Der Kreisläufer vom TBV Lemgo verletzte sich während der WM. Heute ist er noch beim Drittligisten HF Springe aktiv.  Michael Haaß (33): Der Student der Elektrotechnik spielt nach mehren Wechseln innerhalb der Bundesliga im Rückraum von Erstliga-Aufsteiger HC Erlangen. Martin Heuberger (52): Der Brand-Assistent und erfolgreiche Junioren-Coach übernahm das Bundestrainer-Amt 2011. Drei Jahre später musste er gehen. Er arbeitet als Diplom-Verwaltungswirt im Landratsamt Ortenau. Heiner Brand (64): Der Erfolgstrainer (1997 bis 2011) bezeichnet sich selbst als Privatier. Er arbeitet derzeit noch als Experte für den Pay-TV-Sender Sky. Ämter im Handball bekleidet Brand, der noch bis 2013 für den DHB tätig war, momentan nicht.

Otto-Ulrich Bals Autor
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