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NWZonline.de Sport Handball

So lief die Saison des Wilhelmshavener HV

04.06.2018

Wilhelmshaven Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben sich mit einer 31:34-Niederlage am Samstag bei der TuSEM Essen in die Sommerpause verabschiedet. Dass die Mannschaft von Trainer Christian Köhrmann auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga startet, hatte seit dem Sieg gegen die HG Saarlouis vor zwei Wochen festgestanden. Als Tabellen-16. beendet der WHV die Spielzeit 2017/18. Vorangegangen war ein stetiges Auf und Ab. Gerade die Verletzungsproblematik machte den Handballern vom Jadebusen zu schaffen.

Das lief schlecht

Bereits in der Saison zuvor ging der WHV nach einigen Verletzungen am Ende der Spielzeit am Stock. Und auch in dieser Saison blieb Köhrmann nichts erspart. Zeitweise mussten die Wilhelmshavener mit den Oberligisten der SG VTB/Altjührden trainieren, weil dem Trainerteam nur noch acht Spieler zur Verfügung standen. Auf die Langzeitverletzungen von Lukas Kalafut und Fabrice Lehmann wusste selbst der hartgesottene Köhrmann keine ernst gemeinte Antwort mehr zu finden: „Das darf man eigentlich niemandem erzählen“, war der 38-Jährige zwischenzeitlich entnervt. Sogar auf dem Transfermarkt musste der WHV noch einmal aktiv werden, um ausreichend Alternativen für den Abstiegskampf zu schaffen. Jörn Wolterink wurde bis zum Saisonende von der SG Neuenhaus-Uelsen geholt und kam immerhin noch auf zehn Saisonspiele.

Die Verletzungsprobleme lassen sich auch auf das Hauptproblem der Saison projizieren – der fehlenden Konstanz. Gewann die Köhrmann-Sieben gegen einen Titelaspiranten, folgten oft Minusleistungen gegen Teams, die vermeintlich schwächer einzuschätzen waren. Auch die Auswärtsschwäche fließt mit ein. So gewann der WHV im November beispielsweise erst in der heimischen Nordfrost-Arena sensationell mit 37:30 gegen den Aufstiegsanwärter SG Bietigheim und musste sich nur sieben Tage später mit 20:23 bei den Rhein Vikings geschlagen geben.

Das lief gut

Trotz der vielen Rückschläge konnten sich die WHV-Fans immer auf eines verlassen: Das Team gibt sich nicht auf. In gleich vier Spielen erzielten die Wilhelmshavener in den letzten zehn Sekunden des Spiels das punktbringende Tor. Gleich zweimal innerhalb von nur vier Tagen rettete Kay Smits dabei an Weihnachten Punkte für den WHV. Erst traf er gegen die TuSEM Essen zum 32:32, ehe er nur vier Tage später bei Eintracht Hildesheim mit dem 23:22 nur eine Sekunde vor Schluss den Fans einen Sieg bescherte.

Fehlende Moral muss sich das Team von Christian Köhrmann also nicht vorwerfen lassen. Auf ihren besten Comebacker muss der WHV in der kommenden Saison aber verzichten. Smits wechselt in die erste dänische Liga.

Zuhause spielt es sich für die WHVer direkt leichter – und da ist es egal, ob der Gegner Bergischer HC oder Bietigheim heißt. Zwar darf man auch in der Nordfrost-Arena mangelnde Konstanz der Köhrmann-Schützlinge anmerken, aber Spiele, wie der bereits erwähnte 37:30-Sieg gegen Bietigheim bleiben im Gedächtnis. Auch den ersten Aufsteiger BHC brachten die Wilhelmshavener an den Rand einer Niederlage. Vier Sekunden fehlten dem WHV beim 26:27 für die große Überraschung.

18 der 28 Punkte fuhr der WHV in der Nordfrost-Arena ein. Die „Rote Wand“ steht – und wird auch in der kommenden Saison nicht an Wichtigkeit verlieren.

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