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NWZonline.de Handwerksbeilage

Vier Wochen im italienischen Vicenza

15.02.2019

Kirsten Grundmann, Mobilitätsberaterin bei der Handwerkskammer Oldenburg, sorgte für den reibungslosen Ablauf der nötigen Administration im Vorfeld, wie u.a. die Beantragung von Fördergeldern und der Suche nach einem Praktikumsbetrieb. Auch war sie für die Betreuung im Vorfeld sowie nach der Rückkehr der Auslandspraktikanten verantwortlich. „So ganz hatte das dann mit meinem Ausbildungsberuf meiner Gastfirma in Vicenza (Region Venetien) dann doch nicht geklappt“, erzählt der 21-jährige Auszubildende bei der Firma Kälte- und Klimatechnik Bodo Ahlers in Ofenerfeld, „da mein Ausbildungsberuf in Italien nicht klar definiert ist und ich zudem der erste in diesem Bereich dort war, der ein Auslandspraktikum absolvierte. So war ich in einem Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbetrieb untergebracht, wo ich aber optimal betreut wurde.“

Was dem jungen Rasteder im Nachhinein durchaus positive Erkenntnisse brachte: „So konnte ich meinen fachkundigen Horizont in einem zusätzlichen Beruf erweitern.“ Bodo Ahlers, Inhaber des Ofenerfelder Meisterbetriebs, der seinen Azubi für das Auslandspraktikum freigestellt hatte, hätte es aber gerne gesehen, wenn die Information der Berufsbildenden Schule etwas früher erfolgt wäre. „Das Praktikum fand im letzten Herbst statt“, so der Kälte- und Anlagenbauermeister, „und da stand bereits die Vorbereitung auf die Gesellenprüfung an. Aber ansonsten begrüße ich die Möglichkeit dieser Auslandspraktika sehr.“

Die Gesellenprüfung hat Lennart von Nida inzwischen mit Bravour gemeistert. An die vier Wochen unter südlicher Sonne erinnert sich der Mechatroniker für Kältetechnik immer wieder gerne. „Die Gastfamilie, bei der ich für vier Wochen untergebracht war, hatte mich ebenso wie auch meine Gastfirma herzlich in Empfang genommen, so dass mir trotz der Sprachbarriere die Eingewöhnung leicht gemacht wurde.“ Durch die Vor-Ort Organisation Eurocultura kam ein Anschluss zu den anderen deutschen Teilnehmern und den Menschen in Vicenza schnell zustande.

„Die Fahrt zur Arbeit konnte ich mit einem Fahrrad erledigen, das mir von meinen Gasteltern zur Verfügung gestellt wurde“, erzählt Lennart von Nida, „so konnte ich mein Hobby auch dort weiter ausüben, obwohl die Fahrt aufgrund der italienischen Zustände auf den Straßen täglich eine Herausforderung war.“ Neben der Arbeit im Gastbetrieb standen viele Ausflüge in die Umgebung statt. Die Organisation Eurocultura bot eine Fahrt nach Venedig an; es ging zu einer Fahrradtour zum Gardasee und sogar ein Skikurztrip stand auf dem Programm.

„Ich kann jedem jungen Menschen ein solches Auslandspraktikum nur empfehlen“, ist das positive Fazit des frischgebackenen Gesellen, „man lernt, wie der eigene Ausbildungsberuf in anderen Ländern gehandhabt wird und darüber hinaus erfährt man natürlich viel über Land und Leute.“

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