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NWZonline.de Handwerksbeilage

Von der Idee bis zur Montage

09.02.2018

Heiko Timmermann aus der Gemeinde Ganderkesee ist ein Tischlermeister mit Leib und Seele. Das Schulpraktikum hatte Heiko Timmermann noch im Büro absolviert, aber das entsprach nicht wirklich seinen beruflichen Vorstellungen. Wie Familie Timmermann wohnte auch Willi Schröder in der Ortschaft Falkenburg und der war Geselle bei der Tischlerei Reisch in Immer. Da Heiko gerne den Beruf des Tischlers erlernen wollte, vermittelte ihm Willi Schröder dort einen Ausbildungsplatz. Doch diese Ausbildung war für Heiko Timmermann kein „Spaziergang“. Unmittelbar vor Ausbildungsbeginn verstarb der Inhaber - und gleichzeitig sein Ausbilder Franz Reisch sen. Heiko bangte um seinen Ausbildungsplatz, denn Franz Reisch jr. hatte die Ausbildung zum Tischlermeister noch vor sich. „Ich konnte dort mit einer Ausnahmegenehmigung anfangen und habe in diesem kleinen Betrieb viel gelernt, da ich bei allen anfallenden Arbeiten mitwirken durfte“, blickt Heiko Timmermann zurück.

Viele Hürden verbinden

In seiner Ausbildung fiel auch der Standortwechsel der Tischlerei Reisch von Immer nach Ganderkesee. Heiko Timmermann stand kurz vor seiner Gesellenprüfung, als sein großer „Lehrmeister“ und engste Bezugsperson Willi Schröder verstarb. Auch nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung blieb Heiko Timmermann der Tischlerei Reisch treu und machte 1994 seinen Meister.

Meister mitVerantwortung

„Die Ausbildung zum Tischlermeister ist eine gute Gelegenheit um sich weiterzubilden und damit konnte ich auch eine Mitverantwortung im Betrieb übernehmen“, erklärt Heiko Timmermann. Inzwischen hat sich sein Arbeitsplatz zum großen Teil von der Werkstatt ins Büro verlagert, wo er Angebote erstellt, Arbeitsgänge vorbereitet, das nötige Material bestellt und die Arbeit in der Werkstatt beaufsichtigt. Dazu ist er auch verantwortlich für die Ausbildung der jungen Tischlergeneration.

Vielseitiger Berufmit Zukunft

„Das Berufsbild hat sich seit meiner eigenen Lehre vor fast 37 Jahren doch stark verändert“, stellt Heiko Timmermann fest. Die Ausbildung ist strukturierter und neben dem handwerklichen Geschick ist vermehrt technisches Verständnis erforderlich. Neben Maschinen- und Oberflächen-Lehrgängen werden auch Kurse über Umgangsformen und Kundenorientierung angeboten. Des Weiteren gibt es auch ein Austauschprogramm der Handwerkskammer: Hier haben junge Auszubildende heute zum Beispiel die Möglichkeit, für drei oder vier Wochen in Frankreich, Italien oder England berufliche Erfahrung zu sammeln.

In der Tischlerei Reisch sind aktuell 12 Mitarbeiter beschäftig und dazu gehören auch zwei Auszubildende. „Bei einigen Azubis muss man die Begeisterung für das Handwerk noch wecken“, stellt Heiko Timmermann immer wieder fest. Bisher war er für 20 Auszubildende verantwortlich und davon sind heute noch acht als Tischler tätig.

„Unser Beruf ist sehr vielseitig und hat Zukunft. Die Nachfrage nach individuellen Möbeln wird immer mehr und da ist der Tischler gefragt“, stellt Heiko Timmermann fest.

Zum Ausbildungsberuf:


  https://handwerk.de/berufsprofile/tischler-in-schreiner-in 
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