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Nachfolge Bestatter sind dem Handwerk verbunden

BÄrbel Romey

Für Kai Friedrich ist jeder Abschied individuell und einmalig. „Die Begleitung der Angehörigen ist der größte Teil meiner Arbeit!“ Der Bestatter ist sich dieser sensiblen Aufgabe durchaus bewusst. Vor knapp einem Jahr übernahm er von Horst Schwindt das Beerdigungsinstitut Schwindt in Hatten-Sandkrug nach einer anderthalb jährigen Einarbeitungszeit.

Quereinstieg über Kranken- und  Altenpflege

Zuvor arbeitete Kai Friedrich viele Jahre eng mit Menschen zusammen, vielfach auch mit Sterbenden und hatte dabei stets Kontakt zu den Angehörigen. Der gelernte Krankenpfleger war seit 20 Jahren in den Gemeinden Hatten und Wardenburg tätig.

Diese neue Arbeit sei für ihn und seine Frau Christina, eine gelernte Altenpflegerin, eine Weiterentwicklung. Das Ehepaar lebt seit 20 Jahren zusammen und hegte schon lange den Wunsch, irgendwann einmal zur Bestattung zu wechseln.

„Der Kontakt wurde von unserer Seite hergestellt und nach dem ersten Gespräch mit Horst Schwindt, dem es wichtig war, sein Unternehmen in Hände zu geben, die es in seinem Sinn so weiterzuführen, war schnell klar, dass ich der richtige Nachfolger bin. Vor Ort zu sein, die Menschen zu kennen, war Horst Schwindt ebenfalls ein persönliches Anliegen. Das ist eine gute Basis, auf der wir arbeiten können“, erklärt Kai Friedrich.

Auch mit den Kollegen im Landkreis und Oldenburg kooperiert er freundschaftlich. „Wir begegnen uns ja häufig, zum Beispiel in Standesämtern und auf den Friedhöfen.“

Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Beisetzung

Friedrich kennt die Handgriffe eines Bestatters. Viel Hintergrundwissen sowie insbesondere auch Einfühlungsvermögen sind gefragt, schließlich geht es um vielfältige und sensible Aufgaben, die zu bewältigen sind.

Immer im Sinne der verstorbenen Person und der Angehörigen zu handeln, ist die Devise des Ehepaars. Jede Beisetzung wird individuell gestaltet. „Wir sind offen in jede Richtung, immer stehen die Wünsche der Angehörigen im Vordergrund. Die Menschen sollen fühlen und merken, dass es um sie geht. Wir machen uns viele Gedanken.“

In einem intensiven und allumfassenden Trauergespräch bespricht Bestatter Kai Friedrich mit den Angehörigen alle Einzelheiten. In der eigenen Andachtshalle mit 45 Sitzplätzen können Trauerfeiern in kleinen Kreis stattfinden. „Dadurch sind wir in der Lage, konfessionslos zu arbeiten. Die Nachfrage ist diesbezüglich zunehmend. Allerdings kommen die Pastoren auch gerne zu uns, wenn kirchliche Trauerandachten im engsten Kreise stattfinden sollen.“

Eine Trauerandacht schmückt das Ehepaar jeweils passend, mit individueller Dekoration, die - wenn möglich - das Leben der verstorbenen Person und dessen Umfeld widerspiegelt.

Rund um die Uhr erreichbar ist das Bestattungsunternehmen Schwindt auch mit dem Inhaber Kai Friedrich.

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