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NWZonline.de Handwerksbeilage

Allein der olympische Gedanke zählt

23.11.2019

Oldenburg Kaper war aber keineswegs enttäuscht: „Ich bin im Landeswettbewerb nur weitergekommen, weil der Beste bei den Deutschen Meisterschaften nicht antreten wollte. Ich konnte die in Rostrup gestellte anspruchsvolle Aufgabe nicht im Zeitlimit lösen. Das war sicherlich ein gewisser Makel. Zwei drei Stellen meines Werkstückes gelangen auch nicht hundertprozentig. Deshalb hatte ich mir eh kaum Chancen auf den Titel ausgerechnet.“

Trotzdem war die Teilnahme ein großes Erlebnis für ihn, was er unter dem Olympischen Gedanken „Dabeisein ist alles“ angegangen war. „Alleine das Arbeiten unter der permanenten Beobachtung von anderen Menschen, der Umgang mit der Presse und das Fotografieren wildfremder Menschen am Tag der offenen Tür habe ich so noch nicht erlebt.“

Liebe auf den zweiten Blick

Patrick hat erst spät die Liebe zum Maurerberuf entdeckt. In einer ersten Ausbildung wurde er Industriekaufmann und arbeitete eineinhalb Jahre erfolgreich in diesem Berufsumfeld. „Die Arbeit hat mir schon Spaß gemacht, aber irgendwie war es nicht die vollkommene Erfüllung.“ Diese fand er erst, als er über seine Freundin, Janina Harms, Kontakt zum Bauunternehmer Klaus Wübbelmann in Halen bei Emstek bekam. Einen angebotenen Ausbildungsplatz ergriff er spontan.

Kammersieger im Familienglück

„Die Vielfältigkeit des Berufs reizt mich. Kein Tag ist wie der andere und abends kann man befriedigt sehen, was geschafft wurde. Ich bin viel an der frischen Luft und kann selbstständig arbeiten“, erläutert Kaper seine Motive zum Berufswechsel. Im Frühjahr legte er seine Gesellenprüfung ab und wurde gleich Kammersieger. Für die Deutschen Meisterschaften fehlte ihm aber die Zeit für eine gezielte Vorbereitung: „Seit dreizehn Monaten gehört unsere süße Edda zur Familie und beansprucht viel Zuneigung. Außerdem spiele ich noch aktiv als Innenverteidiger Fußball in der II. Mannschaft des GVO Oldenburg. Da geht der Tag schnell vorüber.“

Ehrgeiz geweckt

Bis jetzt hat Patrick den Berufswechsel nicht bereut. Ich kann ähnlich wie Silas Dulle auch nur jedem empfehlen, sich über die beruflichen Möglichkeiten, die das Handwerk bietet, zu informieren. Auch im Gewerk Maurer sind die Aufstiegschancen so gut wie lange nicht mehr. Kaper selbst will deshalb nach einer kurzen Verschnaufpause auch relativ schnell die Prüfungen zum Meistertitel in Angriff nehmen. So hat die Teilnahme bei der Meisterschaft seinen Ehrgeiz noch geweckt, sich im Maurerberuf weiter zu qualifizieren und zu vervollkommnen.

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