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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

22 Bändmitglieder schwärmen aus

17.03.2017

Harpstedt Harpstedts Rentnerbänd steht vor ihrem ersten großen Arbeitseinsatz des Jahres 2017. Von diesem Freitag, 17. März, an wird ausgeschwärmt: Es gilt, in Harpstedt 1500 Handzettel zur geplanten Umsetzung der ehemaligen Kult-Disco „Zum Sonnenstein“ vom Harpstedter Koems-Gelände zum Museumsdorf Cloppenburg zu verteilen – ganz gezielt, wie Bänd-Organisator Bernhard Wöbse am Donnerstag erklärte.

Mit der Aktion werden Unterstützer für den Kraftakt gesucht, um den es in den vergangenen Monaten ruhig geworden war. So ruhig, dass manch ein Skeptiker schon munkelte, ob die Umsetzung vielleicht nur ein Werbe-Gag des Museumsdorfs sei, wie Klaus-Dieter Westphal, Vorsitzender der Koems-Fördergemeinschaft, berichtete. Doch: Von Werbe-Gag könne keine Rede sein, betonte Eva Geiß, als wissenschaftliche Volontärin des Museumsdorfs für das Projekt zuständig.

Aktuell „kümmert sich unser Chef um die Finanzierung“. Will heißen: Museumsdorfleiter Prof. Dr. Uwe Meiners klopft bei Stiftungen und anderen potenziellen Geldgebern an und wirbt für eine Beteiligung an dem mit 500 000 Euro veranschlagten Unternehmen. Geiß: „Das dauert, wenn öffentliche Gelder im Spiel sind.“ Aber: „Wir sind guter Dinge, dass das Gebäude im Jahr 2017 abgetragen und nach Cloppenburg gebracht werden kann.“ Zuvor gelte es, einen Architekten auszuwählen, der das Vorhaben begleitet.

Geiß hatte in den vergangenen Monaten Gespräche mit etwa 15 Zeitzeugen geführt – auch, um das Lebensgefühl junger Menschen in den 1960er bis 1990er Jahren festzuhalten. Weitere Interviews seien geplant.

Das bewegliche Inventar des „Steins“ war bereits im Herbst 2016 in ein Depot des Museumsdorfs gebracht worden. Dessen Mitarbeiter Helmut Wilken sei zurzeit dabei, die Musikanlage instand zu setzen. Was Geiß auch berichtete: Angeregt durch die Pläne für die „Wiederbelebung“ der Disco an einem anderen Ort, hätten sich Menschen gemeldet, die das Vorhaben unterstützen wollen – zum Beispiel mit ihrer Schallplattensammlung aus den 70er Jahren oder mit alten Beleuchtungen. Ein Techniker aus Weyhe wolle Original-Hochtöner, die bei einer Modernisierung der Musikanlage des „Steins“ ausgebaut worden waren, zur Verfügung stellen. Und: „Eine Frau hat kommentarlos 100 Euro überwiesen.“

Unterdessen drückt Klaus-Dieter Westphal aufs Gaspedal. Was die Umsetzung angeht, „muss ein Datum her“, meinte er und nannte den 1. August 2017 ein Zeitziel für den (beendeten) Abbau. Für den danach auf dem Koems-Gelände geplanten Pavillon sei bereits ein erster Auftrag an ein Unternehmen aus Bremen vergeben worden.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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