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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

62 Kilometer Straßen unter Lupe nehmen

25.04.2013

Harpstedt Eine Bestandsaufnahme ihrer sämtlichen Straßen soll die Samtgemeinde Harpstedt auf den Weg bringen. Das empfiehlt der Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, eine Prioritätenliste für die Sanierung von Samtgemeindestraßen zu erstellen.

Zuletzt hatte die Samtgemeinde oftmals die Sanierung einer Straße von der Bewilligung von Fördergeldern abhängig gemacht. So wurden auch aus diesem Grund im Haushalt 2013 keine Mittel für eine Sanierung bereitgestellt. Für die SPD sind Fördermittel jedoch nicht das einzige Kriterium. „Wir müssen eine Nachhaltigkeit betreiben und dürfen nicht von der Hand in den Mund leben“, meinte SPD-Ratsherr Heinz-Jürgen Greszik.

Die Erfassung und Dokumentation der 62 Kilometer Samtgemeindestraßen, die die Grundlage einer Prioritätenliste sein müsste, könnte ein Geo-Mobil vornehmen, über das der Landkreis Diepholz verfügt. Die Kosten für diese Zustandsbewertung würden etwa 8000 Euro betragen, hatte sich die Verwaltung erkundigt.

Für Heinrich Ehlers (CDU) herausgeschmissenes Geld: „In zwei bis drei Jahren kann dann wieder alles ganz anders aussehen.“ Wolfgang Krössing (HBL) monierte: „Wir geben immer so viel für Konzepte aus, kann das nicht auch ein Profi von der Verwaltung machen?“ Die Verwaltung winkte ab. Experte für Tiefbaumaßnahmen sei der Wegezweckverband, der ebenfalls zu Rate gezogen werden müsste.

Horst Bokelmann sah in einer solchen Dringlichkeitsliste einen Sinn. Wichtig sei für ihn jedoch nicht nur, in welchem Zustand eine Straße ist, sondern auch wie viel sie genutzt bzw. befahren werde. Auch die Verwaltung hielt es für vernünftig, ein aussagekräftiges „Ranking“ samt Sanierungskosten zu erstellen und dieses abzuarbeiten. Eine Abänderung dieser Liste – beispielsweise bei unvorhersehbaren Sanierungsfällen – sei ja jederzeit durch eine politische Entscheidung möglich, so Bauamtsleiter Jens Hüfner.

Für eine „Nutzwertanalyse“ der Straßen votierten am Ende acht Ausschussmitglieder. Drei stimmten mit Nein, zwei enthielten sich. Mit diesem Votum wurde auch der Antrag der Gemeinde Kirchseelte, die Samtgemeindestraße „Bremer Weg“ in Kirchseelte zu sanieren, erst einmal beiseite geschoben.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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