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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

Wenn der Feuerwehrchef den Luigi spielt

22.01.2019

Beckeln Standing Ovations und immer wieder aufbrausenden Zwischenapplaus gab es am Samstag für die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln. Im ausverkauften Gasthaus Beneking feierte sie Premiere mit ihrer neuen Theater-Einstudierung „Opa lett dat krachen“, einem Stück in drei Akten aus der Feder von Rüdiger Kramer.

Dabei hatte die Theatergruppe im Vorfeld Krisenmanagement zu erledigen. Hendrik Wolle, der eigentlich Paul Saalfeld, Sohn von Dietrich Saalfeld (Manfred Sander) hätte spielen sollen, musste krankheitsbedingt absagen. Für ihn sprang Philipp Müller ein, der ursprünglich die Rolle von Arbeitsvermittler Luigi Pistoletto übernehmen sollte. In Luigis Rolle schlüpfte kurzerhand Ortsbrandmeister Frank Bollhorst.

Von den Umbesetzungen merkte bei der Premiere kaum jemand etwas, alles klappte wie am Schnürchen. „Wir haben eben ein tolles Team auf der Bühne“, erklärte dazu Manfred Sander, der mal wieder eine Hauptrolle übernommen hatte und den verwitweten Opa Saalfeld mimte.

Um ihn dreht sich fast alles in der plattdeutschen Komödie. Angeblich muss „Opa Dietrich“ den ganzen Tag versorgt werden. Seine Söhne Peter (André Gerke) und Paul sowie Schwiegertochter Lisa (Julia Wehrenberg) werden von ihm arg tyrannisiert. Deshalb versuchen die beiden Söhne, einen Pfleger über das Internet zu finden.

Und hier beginnt der ganze Schlamassel – oder anders ausgedrückt: der Stoff, aus dem plattdeutsche Theaterträume entstehen können. Aus Versehen geht die Anfrage nicht nur an einen Pflegedienst, sondern auch an eine Vermittlung von Begleitfrauen.

So erscheint Elena, eine sexy Frau (Sarah Otte). Sie glaubt natürlich an amüsante Stunden, aber nicht daran, einen älteren Herren im Rollstuhl zu pflegen. Doch sie geht auf die Verwechslung ein und hat schnell alle Männer auf ihrer Seite. Wenn da nur nicht auch noch Pflegerin Agathe (Karina Deuling) wäre, die sich als Drachen in Person entpuppt. Auch sie will die Stelle antreten, aber Opa ist damit gar nicht einverstanden. Schließlich taucht auch noch Arbeitsvermittler Luigi Pistoletto auf. Das macht die Irrungen und Wirrungen komplett.

Hinter den Kulissen führt Werner Bahrs Regie, Karin Bahrs hatte die Organisation in den Händen, und Christa Sander war als Souffleuse aktiv. Die Weichlerfrauen sorgten für die Maske, Bühnenbau/Logistik/Technik wurden von Daniel Bahrs, Lars Sanders, Hergen Bahrs, Jannes Evers und Christian Bahrs erledigt.

Vor der Premierenveranstaltung war ein Schnitzelbuffet eröffnet worden. Wer wollte, konnte sich vor dem Lachen kräftig stärken.

Nach einer weiteren Aufführung am Sonntag stehen nun noch fünf Auftritte in Beckeln an – am 27. Januar, 2., 3., 10. und 16. Februar. Abschließend wird das Stück am 23. Februar um 15 Uhr in der Neerstedter Bühne gezeigt.

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