Hölingen/Bühren - Am kommenden Montag, 15. Mai beginnt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit der Umgestaltung der Wehranlage Hölingen in der Hunte. Wer von der Pestruper Straße in Wildeshausen kommt und in Bühren über die Hunte nach Hölingen fährt, kommt an diesem Wehr vorbei.

„Um die ökologische Durchgängigkeit der Hunte zu verbessern, wird das in Fließrichtung rechte der drei Wehrfelder zu einem Raugerinne mit Beckenstruktur umgebaut. Die zehn Becken der neuen Anlage überwinden auf einer Länge von 70 Metern treppenartig einen Höhenunterschied von 1,2 Metern. In den Becken bilden sich strömungsberuhigte Bereiche, die unter anderem aufsteigenden Fischen Ruhezonen bieten. Wir setzen damit Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie um“, erläutert Helga Busse vom NLWKN.

Wegen der derzeit niedrigen Wasserstände sei der Zeitpunkt für den etwa vierwöchigen Umbau günstig. Der Verkehr, der über die Wehrbrücke führt, soll so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Die Maßnahme wurde vorab mit dem Unterhaltungsverband Hunte, dem Landesfischereiverband, dem Dezernat Binnenfischerei und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg abgestimmt.