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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

Bürgerschützenfest: Zwölfjähriger muss nicht mehr aufräumen

22.05.2018

Harpstedt Marten Rohlfs hat es jetzt von Vize-Bürgermeister Klaus Budzin bestätigt bekommen. Für ein Jahr ist er von Hand- und Spanndiensten befreit. Er müsse also nicht mehr in der Küche helfen, kein Zimmer aufräumen. Denn: Der Zwölfjährige ist König. Genauer: Mit 30/9/10 Ringen setzte er sich am Pfingstmontag im zweiten Umschießen knapp gegen Theresa Eiskamp (30/9/8) durch und wurde zum Kinderschützenkönig des Fleckens Harpstedt gekrönt.

Fünf Mädchen kommen zu Pokalehren

Beim Jahrgangsschießen ging es um Pokale. Als Sieger ehrte Vize-Bürgermeister Horst Hackfeld: Tamani Meyer (4. Rott) bei den Acht- und Neunjährigen (26 Ringe; neun Anwärter). Anouk Wachholder (1. Rott), Tochter von Bürgermeister Stefan Wachholder, bei den Zehn- und Elfjährigen (27 Ringe; zehn Anwärter). Rory Witte (3. Rott) bei den Zwölf- und 13-Jährigen (29/10, nach Umschießen mit Marileen Hartmann; 28 Anwärter). Neele Hellbusch (3. Rott) bei den 14- und 15-Jährigen (30/10/10/10, nach Umschießen mit Theresa Eiskamp; 15 Anwärter). Jule Ranke (3. Rott) gewann den Jugendpokal (28 Ringe, vor Elena Budzin).

Bei traumhaftem Wetter hatten 343 (Vorjahr: 250) Kinder und Jugendliche am Festumzug teilgenommen. Zur Königin wählte der Schüler des Gymnasiums Wildeshausen Lotta Drews, Ehrendamen sind Hanne Chudaska und Fenja Dierßen.

In den Stand von „Blaublütigen“ aufzusteigen, ist in der Familie Rohlfs nichts Neues. Martens Schwester Laura war 2014 Kinderkönigin, sein Vater Michael war es 1980 – und hätte nichts dagegen, an diesem Pfingstdienstag König zu werden.

Sonne satt, 25 Grad – die Bedingungen zum Feiern waren schon beim Start des Festes gegen 13.30 Uhr auf dem Marktplatz optimal. Allerdings gab es hier mehrmals Niederschlag – nämlich Bonbonregen. Die Korporäle Friedrich Jarren, Andreas Wehrenberg und Bernd Fassauer hatten unterdessen alle Hände voll zu tun, 280 Lollys und ebensoviele Packungen Caprisonne unters junge Bürgerschützenvolk zu bringen.

Wer wollte, konnte sich kurz vorm Umzug noch passend einkleiden: Zylinder und Holzgewehre für die Jungen, Kränze für die Mädchen waren für kleines Geld zu haben. Das Angebot liegt – genauso wie die Spielstationen auf dem Festplatz – in der Regie von Eltern. „Seit genau 20 Jahren“ sei das so, wusste Annelen Voß, die half, damit niemand ein Zylinder über die Ohren fiel.

Als die Korporäle sich noch mühten, dem Nachwuchs das Einmaleins beim Marschieren zu vermitteln, waren bereits die Klänge der Prager zu hören, die mit Majestät Rieke Bahrs zum Festplatz kamen.

Gemeinsam ging’s dann in Richtung Festplatz – diesmal mit einem Zwischenstopp, der nicht im Programm stand: Oberst Rolf Ranke war am Sonnabend beim Laufen ausgerutscht und hatte einen Sehnenabriss davongetragen. So spielten die Musiker vorm Haus Freistraße 23 „Hoch soll er leben“. Immerhin: Ranke, der an diesem Dienstag in Wildeshausen operiert wird, „ist ja nur aufs Knie gefallen und nicht auf den Mund“, frotzelte ein Bürgerschütze.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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