HARPSTEDT - Knisternde Holzglut, schwedisches Feuer, Leckeres aus den Küchen der Eltern und vor allem eine entspannte Atmosphäre kennzeichneten das „Lichterfest“ des BUND-Waldkindergartens in Harpstedt.
Bereits zum neunten Mal luden die Erzieherinnen Sonja Kern, Andrea Brockmann und Nadine de Boer zusammen mit der Kindergartenleitern Berrie van den Wittenboer-Beier zu dem herbstlichen Laternenumzug mit Treffpunkt auf der Waldwagen-Lichtung zum Verweilen ein.
Bereits am Nachmittag (16 Uhr) waren die Kindergartenkinder, bestehend aus zwei Gruppen mit jeweils 15 Mädchen und Jungen, von Keramik Beckum zusammen mit den Eltern, Geschwistern und Verwandten in Richtung Waldwagen am Amtsacker aufgebrochen. Sechs Stationen galt es dabei anzulaufen, natürlich mit Laternen, die bei Einbruch der Dunkelheit erst ihre volle Schönheit zeigen konnten. Dazu wurden die bekannten Laternenlieder gesungen. Außerdem begleitete sie Günther Michael auf der Gitarre.
Einen etwas längeren Halt legten die Umzugsteilnehmer beim Walefang ein. Dort stand das Kaspertheater im Mittelpunkt, das aus Ästen, Farnen und Blättern aufgebaut worden war. Auch die Kasperpuppen hatten die Kinder in den Tagen zuvor selber hergestellt. Da war geschnitzt, angemalt und alles auf einen Stock montiert worden, um den Geschwistern und Eltern eine spannende Geschichte präsentieren zu können. Einige Kinder sagten außerdem ein Laternengedicht auf.
Schließlich trafen die inzwischen hungrig gewordenen Kinder und Begleiter bei Dunkelheit auf der Lichtung am Amtsacker ein. Dort standen dann das Fingerfood, angerichtet durch die Eltern, und vor allem auch ein Lichtermeer, letzteres für den optischen Augenschmaus, bereit.
