Harpstedt - Ein klassisches Richtfest wird es nicht geben für den 2,4-Millionen-Euro-Bau, der seit Ende 2017 an der Mullstraße 14 in Harpstedt entsteht. Stattdessen will die Diakonie Himmelsthür als Bauherr das dreistöckige Wohnhaus für 24 Menschen mit geistiger Behinderung und Assistenzbedarf bei einer etwas anderen Feier vorstellen: Am Freitag, 31. August, 15 Uhr, steigt ein „Tag der offenen Baustelle“.
Im Wohnprojekt der Diakonie Himmelsthür in Harpstedt sind noch Plätze frei. Interessierte (auch solche, die bislang nicht in Himmelsthür-Häusern wohnen) können sich an Kundenberaterin Tessa Rogge,
Viele Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft, Nachbarn, künftige Bewohner, deren Angehörige und Betreuer sowie Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür werden zu der Feier erwartet, wie „Öffentlichkeitsarbeiterin“ Barbara Wündisch-Konz meldet.
Die musikalische Begrüßung übernimmt das von Ilka Major geleitete inklusive Chorensemble „Töne so anders“ aus Harpstedt. Jörg Arendt-Uhde, Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür, wird anschließend die Grußworte moderieren. Sprechen werden: Ulrich Stoebe vom Vorstand der Diakonie Himmelsthür, die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen, Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse, Marion Ellerbrock und Irene Boldt von der Bewohnervertretung, Architekt Lars Stürmer sowie Petra Hakemann. Letztgenannte ist die zukünftige Wohnbereichsleiterin. Zurzeit ist sie noch auf dem Zentralgelände der Himmelsthür in Wildeshausen in dieser Funktion tätig. Im Anschluss an die Grußworte wird ein Imbiss angeboten.
Das neue Wohnhaus ist ein „Baustein“ im Bemühen der Diakonie Himmelsthür, sich Schritt für Schritt vom Konzept der Groß- und Komplexeinrichtung zu verabschieden. Stattdessen will sie ihren Bewohnern attraktive dezentrale Wohnangebote machen – eben auch in Harpstedt.
In dem Neubau werden mehrere Wohngemeinschaften, Einzelappartements und ein geschlossener Wohnbereich entstehen. Mit den ersten Einzügen wird im ersten Quartal 2019 gerechnet.
