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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

Eisenbahnfreunde In Harpstedt: Letzter großer Ausflug für die kleine Diesellok Nr. 7

02.12.2019

Harpstedt Die Aktiven der Historischen Kleinbahn „Jan Harpstedt“ in Werkstatt oder Fahrdienst haben jüngst exklusiv zu einer ganz besonderen Fahrt teilgenommen: Mit der kleinen Diesellok Nr 7, zwei Güterwaggons und einem Personenwagen ging es von Harpstedt über Dünsen bis hinter Groß Ippener. Unterwegs wurde immer mal wieder gehalten, um den Mitreisenden Gelegenheit zu geben, Fotos zu machen.

Anlass für die Sonderfahrt war das Ablaufen der Frist für die Hauptuntersuchung (HU) der Lokomotive am 19. Dezember. Dann fährt sie zwar nicht aufs Abstellgleis, ist aber nur noch beschränkt einsetzbar, denn der Aufwand für eine Erneuerung ihrer vollen Fahrlizenz erscheint den Eisenbahnern zu hoch. „Es müsste vor allem an den stark abgenutzten Rädern etwas gemacht werden“, so Vereinsmitglied Torben Kluwe. „Wir werden die Lok daher nicht mehr im gesamten Bahnhofsgelände oder auf freier Strecke fahren können, aber nach einer vereinfachten Untersuchung können wir sie weiterhin auf unserem eigenen Gleis von der Fahrzeughalle zum Hauptgleis einsetzen, solange der Motor hält.“

Bevor aber diese Einschränkung wirksam wird, durfte die Lokomotive eine ihrer sehr seltenen Fahrten außerhalb des Harpstedter Bahnhofs machen. Unterstützt bei dieser Tour wurde sie bereits von ihrer Nachfolgerin, der roten Lok 222, für deren erfolgreiche Aufarbeitung der Verein vor kurzem den Dieter-Junker-Preis empfangen durfte.

Die Diesellok 7 wurde 1954 von der Firma Orenstein & Koppel und der Lübecker Maschinenbau AG gebaut. Nach Stationen bei der Westfalenhütte Dortmund und den Flugtechnischen Werken (VFW) in Lemwerder kam sie 1991 als Spende zu den Delmenhorst-Harpsteder Eisenbahnfreunden (DHEF). Nach erfolgreicher HU war sie seit 1995 im Bahnhof Harpstedt im Rangiereinsatz. „Das wird sie auch noch im Dezember sein, wenn die Nikolausfahrten mit dem Dampfzug anstehen“, erklärte DHEF-Sprecher Joachim Kothe. „Die Dampflok muss dann etliche Male aus der Fahrzeughalle bewegt werden. Wenn sie kalt ist, geht das nur mit Hilfe einer Rangierlokomotive.“

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