HARPSTEDT - Im Rahmen des Projekts „Bäuerliche Siedlungs- und Geschlechtergeschichte der Samtgemeinde Harpstedt“ an der Universität Vechta veranstaltet die Samtgemeinde am Sonnabend, 17. September, einen Studientag zur allgemeinen Geschichte und Heimatgeschichte. Zwischen 9.30 und 17 Uhr werden im Hotel-Restaurant „Zur Wasserburg“ in Harpstedt verschiedene heimatgeschichtliche Vorträge zu hören sein.
Zum einen werden die Mitglieder des Projekts, Mareike Hustedt (Thema: „Bäuerliche Familien im Spiegel der Quellen“) und Herbert Bock (Thema: „Die Reformation im Gebiet der heutigen Samtgemeinde Harpstedt bis zum Augsburger Religionsfrieden“) von ihren Forschungsergebnissen berichten. Zum anderen sprechen weitere Referenten: Prof. Dr. Claudia Garnier von der Abteilung Kulturgeschichte und vergleichende Landesforschung der Uni Vechta über „Das Mittelalter – Annäherung an eine fremde Welt“ sowie Professorin Karin Holm, Sprecherin des Projektbeirats, über „Das Lehenswesen als Chance und/oder Unterdrückungssystem?“. Außerdem referiert Dr. Wolfgang Dörfler über die Besonderheiten historischen Fachwerks. Prof. Dr. Bernd Hucker weiß viel über die Forschung zu heimatlichen Sagen zu berichten; Willy Schreiber hält einen Vortrag über die mittelalterliche Ost-West-Fernverbindung, den Folcwech.
Gegen 17 Uhr besteht die Möglichkeit, den Amtshof, die Wassermühle und die Turmhügelburg zu besichtigen. Der Besuch der Vorträge ist kostenlos. Ein Büchertisch informiert über Fachliteratur.
