Harpstedt - „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss mal nach Harpstedt gehn“, sang der inklusive Chor „Töne so anders“ am Freitagnachmittag auf dem Grundstück Mullstr. 14. Arbeitende Handwerker waren da zwar nicht zu sehen – wohl aber die vorläufigen Ergebnisse ihres Tuns: Bei einem „Tag der offenen Baustelle“ wurde das künftige Wohnhaus der Diakonie Himmelsthür für 24 Menschen mit geistiger Behinderung vorgestellt.
Vor vielen Gästen erinnerte Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde an den Start der Konversion bei der Diakonie Himmelsthür vor zehn Jahren: Statt einer Groß- und Komplexeinrichtung wolle man Menschen mit Behinderung attraktive dezentrale Wohnangebote machen. Das Haus in Harpstedt solle im März 2019 als elftes Wohnprojekt eröffnet werden.
Ulrich Stoebe vom Vorstand der Diakonie Himmelsthür bescheinigte Harpstedt eine hohe, gute Lebensqualität. Die künftigen Bewohner des Hauses freuten sich darauf, hier Nachbarn, Kunden in Geschäften oder Mitglieder in Vereinen zu werden. Umgekehrt „bekommen wir in Harpstedt eine Bereicherung“, sagte Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse.
Für die Bewohnervertretung sprachen Marion Ellerbrock und Thomas Gebhardt. Petra Hakemann stellte sich als Wohnbereichsleiterin in Harpstedt vor.
