Harpstedt - „Dieses Buch gehört in jeden Haushalt in Harpstedt. Das ist ein Schatz.“ – Begeistert ist Prof. Karin Holm, Vorsitzende des Beirats zum Forschungsvorhaben „Bäuerliche Siedlungs- und Geschlechterhistorie der heutigen Samtgemeinde Harpstedt“, von einem Buch, das am Freitag, 7. September, vorgestellt werden soll: die überarbeitete Fassung der sogenannten Redeker-Chronik.

Die Chronik von Johann Heinrich Redeker „von der uralten  Burg und Weichbilde Harpstädt auch umliegendem Amt und deßen Nachbarschaft“ stammt aus dem Jahr 1756. Das Original verbrannte im Zweiten Weltkrieg. Aber: Bereits 1938 hatte der frühere Harpstedter Schulleiter Robert Grimsehl den größten Teil abgeschrieben. Diese Abschriften wurden jetzt von Dr. Herbert Bock überarbeitet und mit neueren Erkenntnissen zusammengebracht.