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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

Bagger macht letzte Wände vom „Sonnenstein“ dem Erdboden gleich

19.12.2018

Harpstedt In der Geschichte der früheren Kult-Disco „Zum Sonnenstein“ am Standort Harpstedt hat am Dienstag das letzte Kapitel begonnen. „Das ist der Abschied“, sinnierte Architekt und Bauleiter Hermann Dunkler-Gronwald (Hude), als Baggerfahrer Thomas Jenig die letzten noch verbliebenen Innenwände dem Erdboden gleichmachte.

Nachdem die Umsetzung der früheren Disco auf das Gelände des Museumsdorfs Cloppenburg weit gediehen ist, wurde und wird jetzt in Harpstedt entfernt, was nicht mit umzieht. Am Dienstag nahmen sich Mitarbeiter der Firma Scheele Erdbau die Mauern und das Fundament vor. An diesem Mittwoch sollen der Keller entfernt und das entstehende Loch mit Füllsand gestopft werden. Auch werden dann noch Restarbeiten erledigt.

Damit sei dann das zeitliche Ziel der Fördergemeinschaft Koems erreicht, sagte deren Vorsitzender Klaus-Dieter Westphal zufrieden: „Bis Weihnachten“ sollte der „Stein“ in Harpstedt abgerissen sein, danach soll auf dem Areal eine offene Mehrzweckscheune entstehen.

Am Dienstagmorgen suchte Dr. Michael Schimek, Leiter der bauhistorischen Abteilung des Museumsdorfs Cloppenburg, auf dem Gelände noch nach besonderen „Fundstücken“. So sicherte er Fenster, die mit vermauert waren, auch Mauersteine als Reserve und sogar Findlinge – was Klaus-Dieter Westphal lachend mit einer Frage kommentierte: „Findlinge? Gibt’s die in Cloppenburg nicht?“

Auch Teile der Außengestaltung würden mit nach Cloppenburg „exportiert“, erläuterte Dunkler-Gronwald. Beispielhaft nannte er ein kleines Pflanzbeet. Lediglich angedeutet wird beim „neuen Stein“ die mit Pflastersteinen eingefasste Luke, durch die Fässer und Kisten in den Getränkekeller bugsiert wurden (der neue Stein hat keinen Keller).

Auch eine Eiche, wie es sie am alten Standort gab, soll beim neuen Sonnenstein gepflanzt werden – und zwar von Harro Hartmann, der auch den Baum in Harpstedt gesetzt hatte.

Noch unklar ist, was aus dem Verbindungstrakt zwischen Koems-Saal und Sonnenstein wird. Dessen Wände wurden zunächst nur oberhalb des Erdgeschosses abgerissen. Vielleicht sei es möglich, hier ein kleines Lager zum Beispiel für Stühle zu schaffen, die in der Mehrzweckscheune benötigt werden, sagte Dunkler-Gronwald. Eine räumliche Anbindung an den Neubau sei aber nicht vorgesehen.

Unklar ist auch, wann die Mehrzweckscheune gebaut wird. Die Fördergemeinschaft hofft, dass hier zum Bürgerschützenfest etwas steht. Dunkler-Gronwald hingegen wies auf eine Unwägbarkeit hin: Die Auftragsbücher vieler Handwerksfirmen seien voll.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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