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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Harpstedt

Kandidat behält ruhig Blut

19.02.2014

Harpstedt Rund um die Uhr ist die Malteser-Rettungswache an der Freistraße in Harpstedt besetzt, zehn Mitarbeiter fahren von hier zu Notfällen und Krankentransporten überall in der Samtgemeinde und in den umliegenden Gemeinden.

Am Dienstag war Herwig Wöbse, Samtgemeindebürgermeisterkandidat der CDU auf der Wache zu Gast. Zum Treffen hatte Dienststellenleiter Sven Strahlendorff auch einige Schulsanitäter der Haupt- und Realschule Harpstedt eingeladen, die von den Maltesern betreut werden. Maximilian Oebker und Rica Deuling berichteten über ihre Ausbildung und Einsätze. In der Schule sind die 13 jungen Helfer für kleine Unfälle zuständig, kümmern sich aber auch bei schweren Verletzungen um die Erstversorgung und darum, dass der Rettungswagen gerufen wird.

Wöbse interessierte sich auch für die Situation der hauptamtlichen Helfer. Die steigende Zahl von Einsätzen - Strahlendorff berichtete von durchschnittlich vier pro Tag, führe dazu – das immer wieder Rettungsdienste aus Nachbargemeinden auch in Harpstedt eingesetzt werden müssten. Werden die Rettungswagen, wie die Harpstedter, von der Großleitstelle in Oldenburg koordiniert, fänden diese über das Navigationssystem das die Leitstelle einsetzt, sehr sicher ihren Einsatzort, erklärte der Dienststellenleiter. Fahrzeuge aus dem Landkreis Diepholz, die ebenfalls hier eingesetzt würden, seien an dieses System aber nicht angeschlossen.

Zudem würden einige Anrufe aus dem Harpstedter Gebiet, etwa in Klosterseelte oder Anrufe aus Handynetzen im Grenzgebiet automatisch zur Leitstelle in Diepholz geleitet, die dann erst Kontakt mit Oldenburg aufnehmen müsse.

Einig waren sich Strahlendorff und Wöbse, dass möglichst viele inoffizielle Ortsbezeichnungen, wie zum Beispiel die Standorte von Schützen- und Feuerwehrhäusern in der Leitstelle hinterlegt werden müssten, damit die Disponenten Meldungen schnell richtig zuordnen könnten.

Wöbse erfuhr außerdem, dass die Malteser sich mit Plänen beschäftigen, ihre in die Jahre gekommene Rettungswache durch einen Neubau zu ersetzen. Eine Herausforderung, so Strahlendorff sei außerdem das Notfallsanitätergesetz, dass eigentlich schon seit dem 1. Januar in Kraft sei und für die Rettungsassistenten teilweise Zusatzausbildungen und neue Prüfungen nötig mache.

Noch schlägt sich der beginnende Wahlkampf anscheinend nicht auf die Konstitution des Kandidaten nieder – Wöbses von den Schulsanitätern gemessener Blutdruck lag mit 125 zu 75 nahe an den perfekten Werten.

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Malteser | CDU | Haupt- und Realschule Harpstedt