Harpstedt - Die Harpstedter Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) „würde sich freuen, wenn sich noch weitere Mitglieder und/oder Naturschutzinteressierte für die Umwelt in unserer Gemeinde einsetzen würden“. Das meldet Sprecherin Eva Heinke nach dem jüngsten Treffen, bei dem eine Bilanz für 2016 gezogen wurde. Was 2017 unternommen wird, darum wird es beim nächsten Monatstreffen gehen. Der Termin: Mittwoch, 11. Januar, um 19.30 Uhr im Hotel „Zur Wasserburg“.

Die Ortsgruppe hatte 2016 ihre Vortragsreihe fortgesetzt mit den Themen „naturnahe Gartengestaltung“ und „Schleiereulen“. Darüber hinaus wurden geführte Wanderungen und eine Radtour unternommen. Ideen für dieses Jahr liegen bereits vor. Angedacht sind die Besichtigung eines Biohofes und eine geführte Radtour durch das Friedeholz.

Von der Bingo Umweltstiftung hatte die Ortsgruppe Vogelkästen erhalten. 20 Stück für die selten gewordenen Feldsperlinge wurden an Reiterhöfe abgegeben, 30 Stück für Baumläufer an Eigentümer alter Eichen.

Die Blühfläche neben der Hörstube, in die 2016 eine Mischung aus Sonnenblumen und Bienenweide eingesät wurde, soll weiter bearbeitet werden. Für den vorderen Bereich plant die Nabu-Ortsgruppe die Einsaat einer Blütenmischung, wie sie von den Wildeshauser Verkehrsinseln her bekannt ist.