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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hatten

Sitzung: Ausschuss will zwei neue Krippengruppen

15.12.2010

KIRCHHATTEN Votum für die große Lösung: Der Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss hat sich am Montagabend dafür ausgesprochen, zwei Krippengruppen in der Alten Dorfschule Hatterwüsting einzurichten. Zudem empfahlen die Mitglieder, das Vereinsheim auf der Sportanlage von Schwarz-Weiß Oldenburg in Sandkrug zu sanieren.

Kontroverse Diskussionen entbrannten um die Frage, ob in Hatterwüsting eine oder zwei Krippengruppen eingerichtet werden sollen. Hintergrund: Der Landkreis hat einen Bedarf von 76 Krippenplätzen für die Gemeinde Hatten ermittelt. Von dieser Zahl ausgehend würde eine neue Gruppe ausreichen. Im Fall dieser kleinen Lösung müsste die Gemeinde sich mit 134 000 Euro an den Kosten beteiligen. Für die große Lösung mit zwei Gruppen würden 348 000 Euro von der Gemeinde fällig.

Steigender Bedarf erwartet

SPD-Ratsherr Axel Brammer sprach sich in der Ausschusssitzung für zwei Gruppen aus: „Die Nachfrage nach Krippenplätzen wird weiter steigen.“ Die Schaffung von nur einer Gruppe könne zwar zunächst den Bedarf decken, sei aber nicht zukunftsorientiert. Auch Edo Wübbenhorst (FDP) favorisierte die große Lösung in Hatterwüsting: „Nur dort ist es praktikabel“.

CDU-Ratsherr Gregor Holtrup machte sich dagegen vehement für die Schaffung nur einer Krippengruppe stark: „Das Geld für die große Lösung ist einfach nicht vorhanden.“ Zahlreiche Projekte, unter anderem das Hallenbad oder die Ortsdurchfahrt Kirchhatten, strapazierten die Gemeindekasse. „Jetzt soll auch noch kräftig in die zwei Krippengruppen und das SWO-Vereinsheim investiert werden. Da bleibt mir die Spucke weg.“ Hajo Töllner (SPD) warf Holtrup vor, mit solchen Äußerungen Wahlkampf zu betreiben. Die SPD/FDP-Mehrheitsgruppe blieb letztlich bei ihrer Position und stimmte für zwei Krippengruppen in Hatterwüsting.

Miserabler Zustand

Auch die Sanierung des maroden SWO-Vereinsheims passierte den Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss dank der Stimmen von SPD und FDP bei drei Enthaltungen. Wie Architekt Detlef Stigge berichtete, tritt an diversen Stellen Feuchtigkeit in das Gebäude ein, das sich in Gemeindeeigentum befindet. Die zum Vereinsheim gehörende Wohnung für den Platzwart sei nicht mehr bewohnbar, die Duschen und Umkleiden in miserablem Zustand.

Die Sanierung des Vereinsheims, die insgesamt rund 540 000 Euro kosten soll, müsse in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt werden, sagte Heinz Priesmeyer (FDP). Der erste Abschnitt solle zeitnah angegangen werden. Laut Bürgermeisterin Elke Szepanski seien Zuschüsse aus der Dorferneuerung, wenn überhaupt, nur für die Arbeiten an der äußeren Fassade denkbar, weil diese das Ortsbild präge.

Dass eine Sanierung des Vereinsheims notwendig ist, sahen alle Ausschussmitglieder ein. Die CDU plädierte jedoch dafür, das Vorhaben zurückzustellen, bis feststeht, ob Zuschüsse fließen. Die Mehrheit im Ausschuss stimmte jedoch gegen eine Vertagung und für die Sanierung des SWO-Heims. „Wenn wir nicht bald etwas tun, verfällt uns die Bausubstanz komplett“, stellte Hajo Töllner (SPD) fest.

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