DINGSTEDE - Das Programm „Dorferneuerung Dingstede“ ist abgeschlossen: für den Heimatverein Dingstede, die Freiwillige Feuerwehr des Ortes und den Dorfausschuss, die am Sonnabendabend in das Dorfgemeinschaftshaus am Alten Postweg in Dingstede eingeladen hatten, ein Grund zu feiern.
Heimatvereinsvorsitzender Heino Hoffmann begrüßte neben Bürgermeisterin Elke Szepanski den Orts- und Gemeindebrandmeister Reiner Schröder, Vertreter von Rat und Verwaltung, Bauamtsleiter Erhard Rabe, Dana Neumann von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) sowie Hannes Spille vom Planbüro als ausführenden Architekten. Zum Kreis gehörte selbstverständlich auch Bürgermeister a.D. Helmut Hinrichs, unter dessen Amtsführung vor neun Jahren das Vorhaben auf den Weg gebracht worden war.
Unter den zahlreichen Gästen waren auch der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer sowie die Band „Breaking Apart“ der Sandkruger Waldschule mit Leadsängerin Marie Kalonzo, die für musikalische Unterhaltung sorgte. Hoffmann bedankte sich bei allen Spendern, Mitwirkenden und Helfern, die mit ihrer unentgeltlichen Arbeitskraft wesentlich zum Gelingen beigetragen hatten.
Als Vorsitzender des Dorfausschusses erinnerte CDU-Ratsherr Manfred Huck an die Protagonisten vor neun Jahren, die unter Federführung von Hannes Spille zahlreiche Vorschläge konzipiert hatten: die Maßnahmen „Erweiterung Feuerwehrhaus“, „Straßenbeleuchtung Nach der Höhe“ und „Fahrradweg Nutteler Straße“. Nicht unerwähnt lassen wollte Huck auch 14 private Baumaßnahmen aus dem Dorferneuerungsprogramm. „Unser Dorf ist dadurch sehr viel schöner und attraktiver geworden“, resümierte er.
Feuerwehrchef Reiner Schröder beschrieb detailliert die Einzelmaßnahmen und die Eigenleistungen von Feuerwehr und Heimatverein: ihr Wert betrage 18 000 Euro. Das eingesetzte Eigenkapital bezifferte er mit 12 000 Euro und die Zahl der Arbeitsstunden mit 2470. Bürgermeisterin Elke Szepanski erinnerte an den Beschluss des Gemeinderates vom 24. April 2002 und die Verfügung des Amtes für Agrarstruktur vom 22. Juli 2002 über 350 000 Euro, von denen jetzt Maßnahmen in Höhe von 260 000 Euro realisiert worden seien. Sie hob den Beitrag der Gemeinde (46 000 Euro) ebenso hervor wie den Beitrag der GLL (29 000 Euro).
