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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hatten

Gemeindegeht Leistungsempfängern entgegen

03.01.2006

SANDKRUG SANDKRUG/SO - Noch wirken die beiden Büros, die Thomas Schipper und Maik Schwarzer im neuen Jobcenter an der Bümmersteder Straße 47 in Sandkrug zwischen Weihnachten und Neujahr bezogen haben, etwas kahl. Dagegen hat Bürgermeister Helmut Hinrichs gestern etwas unternommen: Er stattete seine Sozialamtsmitarbeiter mit Grünpflanzen aus, zudem gab’s Glücksklee mit kleinen Schornsteinfeger-Figuren. Damit wünschte der Bürgermeister dem Duo einen guten Start am neuen Arbeitsplatz. Schipper und Schwarzer kümmern sich um die Leistungsgewährung für Arbeitslosengeld-II-Bezieher.

Die beiden Verwaltungsfachangestellten betreuen 387 Bedarfsgemeinschaften, während sich die Fallmanager im Jobcenter des Landkreises um die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen bemühen. „Erstmals werden Vermittlung und Leistungsgewährung unter einem Dach angeboten“, betonte Bürgermeister Helmut Hinrichs. Die neue Anlaufstelle hat sich bereits eingeprägt: Bis um 11 Uhr hatte Thomas Schipper gestern Morgen bereits 15 Besucher registriert.

Die Sozialhilfe zählt seit dem Jahr 2002 zu seinem Aufgabengebiet. Bei der Gemeinde Hatten ist Schipper seit 1997 beschäftigt. Zuvor hatte er im Wardenburger Rathaus seine Ausbildung absolviert. Maik Schwarzer ist seit Mitte Oktober vorigen Jahres mit dem Bereich Arbeitslosengeld II befasst. Er arbeitet seit August 1992 für die Hatter Gemeindeverwaltung, bei der er auch seine Ausbildung gemacht hat.

Seit das Optionsmodell, das im Landkreis Oldenburg vor fast genau einem Jahr in Kraft getreten ist, gilt, sei ihm nicht eine Beschwerde bekannt geworden, berichtete Hinrichs. Er verband damit ein ausdrückliches Lob für sein Sozialamt.

Mit dem Umzug vom Kirchhatter Rathaus ins Sandkruger Jobcenter kommt die Gemeinde den Leistungsempfängern auch räumlich entgegen. „Zwei Drittel unserer Klientel leben im Großraum Sandkrug“, bestätigte Thomas Schipper. Für die Gemeinde wird sich der Wechsel „kostenneutral“ gestalten, versicherte der Bürgermeister. So sollen die Mietkosten im Jobcenter durch eingesparte Bewirtschaftungskosten im Kirchhatter AWo-Gebäude ausgeglichen werden. Die derzeit im Nebengebäude des Rathauses untergebrachten Verwaltungsmitarbeiter – der für Organisation und Partnerschaften zuständige Ralf Wesemann sowie Antje Gadeberg und Tanja Reiher von der Gemeindejugendpflege – sollen im Laufe dieses Monats in freie Rathaus-Räume umziehen. Ihre bisherigen Büros im AWo-Gebäude will die Gemeinde möglichst ab dem 1. Februar weitervermieten.

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