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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hatten

Große Pläne für die Alte Dorfschule

30.11.2010

HATTERWüSTING Mit der Alten Dorfschule Hatterwüsting, dem Gelände drum herum und der Frage, was man am besten daraus macht, beschäftigten sich Vertreter der SPD- und FDP-Fraktionen im Hatter Gemeinderat am Wochenende. Die Kindertagesstätte Alte Dorfschule soll um eine Kinderkrippe erweitert werden. Ob das mit einem Neu- oder Anbau geschieht, und was mit dem Bolzplatz neben der Kita passieren soll besprachen die Politiker am Sonnabend mit Mitgliedern des Heimatvereins und Anika Meenken, Gruppenleiterin der Pfadfinder vom Stamm Parzival, die ebenfalls Räume auf dem Gelände der Alten Dorfschule haben.

„Wir spielen hier regelmäßig Fußball aber im Prinzip könnten wir gleich uns auf einem Acker treffen“, meint Detlef Wellmann. Um unzählige Maulwurfshügel zu entfernen und eine Nivellierung des Platzes vorzunehmen, bedürfe es neben jeder Menge Eigeninitiative allerdings Materialkosten in Höhe von 6000 Euro. Die Mitglieder der Mehrheitsgruppe signalisierten Zustimmung und freuten sich über die Bereitschaft zu viel Eigenleistung seitens des Heimatvereins und der Pfadfinder. Das notwendige Geld sei im Haushalt bereits eingeplant. Auch soll bei der Alten Dorfschule ein Boule-Platz entstehen, der von allen Interessenten genutzt werden kann. Dieser Punkt war besonders für Walter Kühne, Initiator einer Boule-Interessengemeinschaft in Hatterwüsting wichtig,

Auch zum Thema Kinderkrippe haben die Politiker klare Vorstellungen. Die Mehrheitsgruppe strebt die Einrichtung von zwei Krippengruppen in Hatterwüsting an. „Eine Gruppe würde für den unmittelbaren Bedarf vielleicht reichen“, sagte Gruppensprecher und SPD-Fraktionschef Hans-Herrmann Siemers. „Wir wollen aber auf Dauer auf der sicheren Seite sein.

Bei der Entscheidung zwischen An- und Neubau tendiert die Gruppe zum Anbau. „Um das Gesamtbild zu wahren“, sagt FDP-Vorsitzender Niels-Christian Heins. Diese Lösung sei zwar teurer als ein Neubau. „Aber“, sagt Hans-Herrmann Siemers, „wir können dabei gleich die dringend nötige Sanierung des alten Gebäudes in Angriff nehmen.“

Als Standort für die neue Krippe sei die alte Dorfschule ideal. „Das Gelände bietet sich einfach an. Es ist mehr oder weniger der Mittelpunkt der Gemeinde und kann mit dem Auto, dem Bus oder dem Rad schnell erreicht werden“, erklärt Siemers. Und sollte aufgrund des demografischen Wandels der Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen zurückgehen, sei der Bedarf an Räumlichkeiten in Hatterwüsting immer noch vorhanden, ist Siemers überzeugt. Sowohl die Pfadfinder als auch der Heimatverein fühlten sich in ihren Räumen schon lange beengt. Nutzer für diese Räume werde es also immer geben.

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